​Der ​SC Freiburg möchte am morgigen Samstag mit einem weiteren Sieg die gute Form der bisherigen Saison bestätigen. Nach elf Spieltagen steht die Elf von ​Trainer Christian Streich auf einem phänomenalen Platz vier. Im Spiel gegen ​Bayer 04 Leverkusen müssen die Breisgauer allerdings auf einige Spieler verzichten.


Nach dem wichtigen 1:0-Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen die Mannschaft von ​Eintracht Frankfurt und dem Eklat um SGE-Verteidiger ​David Abraham ist wieder etwas Ruhe im Breisgau eingekehrt. Allerdings überschattete die Verletzung von Stürmer Luca Waldschmidt die Stimmung beim SCF. Der 23-Jährige zog sich im Spiel der Nationalmannschaft gegen Weißrussland eine Gesichtsfraktur, eine Gehirnerschütterung sowie mehrere (An-)Risse im rechten Knie und Sprunggelenk zu. ​Ende der Geschichte: ​Waldschmidt fällt voraussichtlich bis Ende des Jahres aus.


Zudem fällt Stammkeeper Alexander Schwolow weiter aus, der sich nach einem Muskelfaserriss zwar auf dem Weg der Besserung befindet, allerdings noch immer nicht topfit ist. Auch sind Lukas Kübler, Amir Abrashi und Vincenzo Grifo keine Optionen für das Spiel gegen die Werkself. ​Letztgenannter ist aufgrund der Rudelbildung am vergangenen Spieltag noch rotgesperrt.



Im Tor vertritt Mark Flekken die etatmäßige Nummer 1 Schwolow. Der Niederländer stand bereits in den vergangenen drei Spielen zwischen den Pfosten und überzeugte vollends (kicker-Durchschnittsnote 2,0).


In der Dreierkette gibt es keine Überraschungen. Die drei Stammverteidiger Philipp Lienhart, Robin Koch und Dominique Heintz sollen die Abwehr dicht halten. Als Alternative steht unter anderem Nico Schlotterbeck zur Verfügung.


Eingespielte Offensivkette - Haberer kehrt zurück


Im Mittelfeld agieren Christian Günter links und Jonathan Schmid rechts als Flügelläufer. Gegen den Ball rücken die beiden erfahrenen Spieler in die Abwehr, mit dem Ball in den eigenen Reihen erzeugt das Duo den nötigen Druck nach vorne. In der Zentrale soll Nicolas Höfler für die defensive Absicherung sorgen. Janik Haberer, der nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder in den Kader zurückkehrt, ist für die offensiven Akzente verantwortlich.



In der offensiven Dreierkette ist Nils Petersen​der zuletzt mit Spartak Moskau in Kontakt gebracht wurde, als zentraler Stürmer gesetzt. Auf der rechten Seite wird Streich auf Lucas Höler setzen. Auf links kommt es zu einem Duell zwischen Roland Sallai und Brandon Borrello. Sallai machte in den letzten beiden Spielen einen guten Eindruck, während Borrello nach einem guten Saisonstart und einer abschließenden Formkrise sich wieder an die Startelf herangetastet hat. Wahrscheinlich spricht die Tendenz aber noch leicht für Sallai.


Die Freiburg-Aufstellung im Überblick:


Flekken - Lienhart, Koch, Heintz - Günter, Haberer, Höfler, Schmid - Sallai, Petersen, Höler