Hansi Flick lässt die jungen Wilden los: Der Interimstrainer des FC Bayern München gibt Joshua Zirkzee, Oliver Batista Meier, Sarpreet Singh und Leon Dajaku die Gelegenheit, bei den Profis mitzutrainieren. Keinerlei Gedanken macht er sich währenddessen um die Suche nach einem neuen Cheftrainer.  


"Wir sind davon überzeugt, dass diese Jungs sich optimal weiterentwickeln, wenn sie mit den Besten trainieren", sagte Flick auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf. "Und bei unseren Profis", so der 54-Jährige, "haben sie die besten Voraussetzungen. Da haben sie genügend Beispiele, um sich anzuschauen, wie man es richtig macht", ergänzte Flick laut ​kicker.

Zirkzee, Dajaku und Singh wurden in der laufenden Saison jeweils einmal für den Bundesliga-Kader nominiert, kamen aber nicht zum Einsatz. In der Sommer-Vorbereitung machte besonders Singh auf sich aufmerksam. Der Neuzugang von Wellington Phoenix glänzte beim alljährlichen Audi Cup und erhielt anschließend ein großes Lob von Niko Kovac: ​"Da haben wir einen guten Fang gemacht. Er kann ohne Zweifel Möglichkeiten bei uns bekommen."


Zufriedener Flick kümmert sich nicht um Trainerfrage


Eine große Möglichkeit erhält das Quartett nun bis zum Winter. Dann könnte auch Flick abgelöst werden, der von Karl-Heinz Rummenigge die Garantie erhielt, bis zum Ende der Hinrunde als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie zu stehen. Die Gerüchte über eine mögliche Ablösung während der Winterpause intensivieren sich durch die Entlassung von Mauricio Pochettino bei Tottenham Hotspur, doch Flick, der mit der derzeitigen Lösung "absolut zufrieden" sei, lassen die Spekulationen um einen neuen Cheftrainer kalt (zitiert via ​kicker): "Es interessiert mich nicht. Der Verein hat Zeit bekommen, um zu überlegen, was das Wichtigste ist. Der Verein hat jetzt alle Optionen."