Am Samstag (13.00 Uhr) empfängt der ​Hamburger SV den Tabellenvorletzten Dynamo Dresden. Mehr als 50.000 Zuschauer werden im Volkspark erwartet. Und die könnten eine Premiere erleben - denn Dieter Hecking plant offenbar einige Veränderungen. Doch der Reihe nach.


Heuer Fernandes zuletzt ein starker Rückhalt


Im Tor wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Daniel Heuer Fernandes stehen. In den letzten Spielen in Wiesbaden und Kiel konnte der Portugiese mit einigen wichtigen Paraden Eigenwerbung für sich betreiben. 


Vor ihm könnte die erste Änderung vorgenommen werden: Timo Letschert von Beginn an an der Seite von Rick van Drongelen. Eine rein holländische Innenverteidigung also. Auf den Seiten unterstützt würde sie von Tim Leibold (links) und Khaled Narey, der weiterhin als Aushilfs-Rechtsverteidiger ran muss. 


Beim gestrigen Training probierte Hecking ein klassisches 4-4-2-System. Das Mittelfeld bildeten Sonny Kittel auf der zentralen offensiven Position, Christoph Moritz auf links und Jeremy Dudziak auf rechts. Als Abfangjänger auf der klassischen Sechserposition operierte wie gewohnt Adrian Fein. 


HSV zum ersten mal mit Doppel-Spitze?


Da die Schnelligkeit eines Bakery Jatta aus dem Mittelfeld heraus morgen nicht verfügbar sein wird, will Hecking den Gegner mit einer offensiven Grundausrichtung stressen. Heißt: Zum ersten Mal wird der Coach zwei nominelle Spitzen aufs Feld schicken. Bobby Wood und Martin Harnik sollen die unorthodoxen und ständig Lücken reißenden Laufwege von Jatta gemeinsam zu generieren versuchen. 


Die voraussichtliche Startformation des HSV:

Heuer Fernandes - Leibold, van Drongelen, Letschert, Narey - Fein - Moritz, Kittel, Dudziak - Wood, Harnik​