​Nach der überraschend schnellen Verpflichtung von José Mourinho als neuem Cheftrainer bei Tottenham Hotspur, war klar, dass es nicht lange dauern würde, bis die ersten Gerüchte um Gareth Bale und Mourinhos neuen Klub auftauchen. Und jetzt ist es soweit. 


Kehrt Bale schon im Winter nach London zurück?


Wie unsere englischen Kollegen von 90min exklusiv berichten, soll Tottenhams Vereinsboss Daniel Levy seinem neuen Chefangestellten bereits die Zusicherung gegeben haben, alles mögliche dafür zu tun, Bale schon in der kommenden Wintertransfer-Periode nach London zurückzuholen. 


Der Waliser spielte bereits zwischen 2007 und 2013 für die Nordlondoner. In dieser Zeit bestritt der Stürmer insgesamt 203 Spiele für die "Heißsporne", in denen er 56 Tore schiessen und 58 weitere vorbereiten konnte. Unvergessen sein Auftritt in der Champions-League-Saison 2010/11, als er bei der 3:4-Niederlage seiner Mannschaft bei Inter Mailand drei fantastische Tore erzielen konnte. 


Spiele wie dieses waren dann auch der Grund, dass irgendwann die ganz Großen bei Levy an die Tür klopften. Nach zähen Verhandlungen zwischen Real und Tottenham, bzw. zwischen Florentino Pérez und Daniel Levy, gelang im August 2013 der Durchbruch und Bale wechselte für die offizielle Ablösesumme von 92 Millionen nach Madrid.

Doch diese Zahl war zwischen den Klubs nur vereinbart worden, um den Real-Platzhirschen Cristiano Ronaldo nicht zu verärgern, der gerne mit dem Etikett des "teuersten Real-Spielers aller Zeiten" rumläuft. (Tatsächlich kostete Bale die Königlichen, football leaks zufolge, 100 Millionen Euro).


Bei Real wohl keine Zukunft mehr für Bale


Jetzt sind die Weichen also gestellt für eine Rückkehr Bales in die alte sportliche Heimat. 

Bislang war man aufgrund des hohen Gehaltes des Walisers von einem Wechsel nach China ausgegangen. Doch dies scheint den Spieler einfach aus rein sportlichen Gründen nicht zu reizen. 


Dass Mourinho ein Fan von Bale ist, hat der Portugiese in den letzten Jahren mit zahlreichen Kommentaren über den Spieler bereits demonstriert. Bei Real Madrid verpassten sich beide übrigens nur um wenige Wochen. Just als Mourinho, quasi durch die Hintertür den Verein verließ, wurde die triumphale Ankunft des Walisers durch das Hauptportal vorbereitet. 

Dass das Tuch zwischen Bale und Real Madrid nach der Fahnen-Affäre endgültig zerschnitten sein dürfte, daran zweifelt eigentlich keiner mehr. ​Auch die jüngsten und seltsam handzahmen Äußerungen der Führungsetage der Königlichen ändern daran nichts, und sind wohl eher als taktisches Manöver vor dem bevorstehenden Verhandlungsmarathon zwischen Levy und Pérez zu interpretieren.