Das Wintertransferfenster ist nur noch wenige Wochen entfernt, was zur Folge hat, dass die ​Gerüchteküche wieder heiß brodelt.​ Auch beim ​FC Bayern werden zahlreiche Spieler gehandelt - sowohl bei den Zu- als auch bei den Abgängen.


90min verschafft euch einen Überblick über die aktuellsten Gerüchte beim Rekordmeister:


Corentin Tolisso

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Corentin Tolisso erlebt derzeit nicht die beste Zeit. Zu Saisonbeginn durfte der Franzose noch häufiger auf dem Spielfeld ran, machte dort aber vor allem mit Ballverlusten auf sich aufmerksam. In der Hackordnung im zentralen Mittelfeld stehen derzeit Spieler wie Leon Goretzka, Javi Martinez, Thiago und auch Joshua Kimmich klar vor dem 25-Jährigen.


Das italienische Portal Calciomercato bringt Tolisso mit einem Wechsel zum ​AC Mailand in Verbindung. Die Rossoneri haben allerdings andere Baustellen im Kader, zudem ist nicht davon auszugehen, dass Tolisso wirklich schon im Winter den Abflug plant. Sehr glaubhaft ist dieses Gerücht daher nicht!


Javi Martinez

Javi Martinez

Laut Informationen des baskischen TV-Senders ETB will Athletic Bilbao im Winter Javi Martinez zurückholen - ​Gespräche mit dem FC Bayern sollen bereits geführt worden sein. Der 31-Jährige soll demnach zehn Millionen Euro kosten und in Spanien einen Vertrag bis 2022 erhalten.


Angesichts der personellen Engpässe in der Defensive kann man allerdings nicht davon ausgehen, dass Bayern den Allrounder mitten in der Saison ziehen lässt. Ein Transfer im Winter scheint ausgeschlossen - im Sommer 2020 könnte das Thema aber noch einmal hochkochen.


Erling Håland

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Wie fast jeder europäische Topklub wird auch der FC Bayern derzeit mit Erling Håland in Verbindung gebracht. Laut kicker beobachtet der Rekordmeister den norwegischen Topstürmer, der für RB Salzburg in dieser Saison bislang 32 Scorerpunkte (26 Tore + sechs Assists) in 18 Spielen (!) verbuchen kann, intensiv.


Dass Håland beim FC Bayern auf der Liste steht, ist aus Münchener Sicht natürlich ein Muss. Im Winter wird der Youngster aber keine Freigabe der Salzburger erhalten - und auch im kommenden Sommer wird der Norweger wohl nicht beim Rekordmeister aufschlagen. Die Münchener haben zum einen andere Transferprioritäten (Leroy Sané, Kai Havertz), zum anderen wird der FC Bayern wohl kaum 30 oder 40 Millionen Euro für einen reinen Backup-Stürmer auf den Tisch legen. Auch wenn er durchaus talentiert ist.


Leroy Sané 

Leroy Sane

Wo gerade schon einmal der Name Sané gefallen ist: Auch beim Spieler von Manchester City gibt es (kleinere) Neuigkeiten. Laut Sport Bild haben sich Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic am Mittwoch mit Chefvermittler Giovanni Branchini getroffen. Der Spielerberater gilt als Mittelsmann bei den Verhandlungen um Leroy Sané - möglich ist aber auch, dass es bei dem Treffen in erster Linie um die Trainerfrage (konkret: Mauricio Pochettino) beim FC Bayern gegangen ist.


Fakt ist: Bayern ist auf jeden Fall nach wie vor an Sané interessiert; laut englischen Medien ​würde man den Flügelspieler bei einem Wechsel sogar zum Rekordverdiener machen.


Dennis Geiger

Dennis Geiger

Dennis Geiger zählt in der Bundesliga zu den hoffnungsvollsten deutschen Talenten - ​logisch, dass er auch auf dem Radar des FC Bayern ist. Laut Sport1 soll den Münchenern vor allem Geigers Leistung beim 2:1-Sieg der TSG in der Allianz Arena beeindruckt haben.


Nicht unwahrscheinlich, dass der FC Bayern im kommenden Jahr (oder im Jahr darauf) einen Versuch beim 21-Jährigen startet.


Emre Can

Emre Can

Ein weiterer Name, der aktuell beim FC Bayern gehandelt wird, ist der von Emre Can. Der deutsche Nationalspieler besitzt bei Juventus Turin unter Maurizio Sarri bekanntlich nicht die besten Karten und darf den italienischen Topklub daher verlassen. Die italienische Sportzeitung Corriere dello Sport bringt u.a. den FC Bayern und Borussia Dortmund als Abnehmer ins Spiel.


Ein zweikampfstarker Mittelfeldspieler, der dazu auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, würde dem FC Bayern gut zu Gesicht stehen. Zudem besitzt Can eine Bayern-Vergangenheit - lediglich die ins Spiel gebrachte Ablösesumme von 40-50 Millionen Euro wirft Fragen auf.


Alex Nübel

Alexander Nuebel

Offiziell ist die Zukunft von Schalke-Kapitän Alexander Nübel noch nicht entschieden - der FC Bayern soll im Poker um den 23-Jährigen, dessen Vertrag bei S04 im Sommer 2020 endet, jedoch nach wie vor die besten Karten besitzen.


Nun ist allerdings rausgekommen, dass Schalke den Münchenern Paroli bieten will: Laut Sport Bild bietet Königsblau seinem Kapitän ein Jahresgehalt von sechs Millionen Euro an, damit er sein Arbeitspapier verlängert und sich gegen die Münchenern entscheidet. So viel Kohle wird der Rekordmeister dem Spieler, der nur als Nummer zwei eingeplant wäre, wohl kaum zahlen.