Seit Juni vergangenen Jahres konnte Filip Kostic seinen Marktwert laut transfermarkt.de von sechs Millionen Euro auf 38 Millionen Euro steigern. In der Rolle auf der linken Außenbahn vor einer Dreierkette blüht der serbische Nationalspieler auf, nach Luka Jovic und Sebastien Haller könnte er ​Eintracht Frankfurt die nächste große Transfersumme einbringen. Das italienische Online-Portal Calciomercato will nun aber von einem erneuten Tauschgeschäft mit dem AC Mailand erfahren haben. 


Demnach wollen die Rossoneri Ricardo Rodriguez zum Tausch anbieten. Der Schweizer kennt die ​Bundesliga bestens, von 2012 bis 2017 absolvierte er 149 Bundesligaspiele für den ​VfL Wolfsburg. Bekannt war Rodriguez für seinen starken linken Fuß, der bei Standards für Gefahr sorgte. Neben 15 eigenen Toren lieferte er 26 Vorlagen, ehe Milan für 15 Millionen Euro den Zuschlag erhielt und den 71-fachen schweizer Nationalspieler mit einem Vertrag bis 2021 ausstattete.


Aktuell spielt Rodriguez aber nur die zweite Geige hinter Theo Hernandez. Sein letzter Einsatz stammt vom vierten Spieltag der ​Serie A, seitdem schmort der 27-Jährige auf der Bank. Kostic hingegen begann in all seinen 20 Pflichtspielen von Beginn an, erzielte bereits sechs Tore und bereitete weitere sechs Treffer vor. Nach 66 Partien für die Eintracht steht er bei 35 Torbeteiligungen, Rodriguez kommt in 92 Einsätzen für Milan auf neun. 


Milan will Preis für Kostic mit Rodriguez drücken


Aufgrund der geringen Ablösesumme über sechs Millionen Euro erwies sich Kostic als Schnäppchen. Wie transfermarkt.de unter Berufung auf einer Meldung der Sport Bild berichtet, soll Milan-Rivale Inter Mailand im Sommer 40 Millionen Euro geboten haben - die Eintracht lehnte aber aus gutem Grund ab. Mit Luka Jovic, Sebastien Haller und schließlich Ante Rebic ging das Erfolgs-Trio der Vorsaison, mit Filip Kostic blieb ein Aushängeschild dem Klub treu.


Nach Informationen der ​Frankfurter Rundschau soll die Eintracht 50 Millionen Euro für Kostic verlangen, sollte ein Klub im Sommer vorstellig werden. Milan hingegen rechne laut Calciomercato mit 40 Millionen, Rodriguez würde daher allen voran als Verhandlungsmasse dienen. Demnach hoffe man auf einen Transfer im Winter. Dass die Eintracht dazu bereit wäre, Kostic im Januar abzugeben, darf allerdings bezweifelt werden.