Ansu Fati, die große Entdeckung des FC Barcelona in dieser noch jungen Saison, besetzt weiterhin die Schlagzeilen rund um das Camp Nou. Wie das Portal ESPN sports nun berichtet, arbeitet der Klub hinter den Kulissen bereits an einer neuerlichen Vertragsanpassung, um das 17-jährige Megatalent längerfristig zu binden.


​Erst Ende Juli hatte Barça den Vertrag mit dem damals noch 16-jährigen Fati bis 2022 (plus Option für zwei weitere Jahre) verlängert. Die Ablöseentschädigung wurde auf 100 Millionen taxiert. Was damals noch als unwahrscheinliche Summe für einen derart jungen Spieler galt, hat sich in den vergangenen vier Monaten als gar nicht mehr so unrealistisch dargestellt. In seinen ersten Auftritten mit der Profi-Mannschaft wusste Fati vollends zu überzeugen. Grund genug für die Bosse, sich den Vertrag abermals vorzunehmen.


"Er ist ein junger Spieler, den wir schützen müssen", sagt Barcelonas Sportdirektor Eric Abidal gegenüber Mundo Deportivo (via ESPN). "Man darf nichts überstürzen, sondern muss sich um ihn kümmern", kommentierte eine andere, nicht namentlich genannte Quelle gegenüber ESPN digitalBeim FC Barcelona ist man sich der Loyalität des Spielers gegenüber dem Klub zwar relativ gewiss, aber - sicher ist sicher.


Fati-Klausel soll auf 200 Millionen steigen


Und so besteht der Plan der Verantwortlichen darin, die Ausstiegsklausel auf mindestens 200 Millionen Euro anzuheben. Dies wird aber nur gelingen, wenn man dem Spieler eine entsprechende Erhöhung seiner Vergütung in Aussicht stellt. Das momentane Arbeitspapier sieht vor, dass Fati, solange er noch überwiegend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommt, mit 300.000 Euro pro Jahr bezahlt wird. In dem Moment, in dem er Teil des Profi-Kaders würde, läge die Vergütung schon bei einer satten Million Euro, welche dann progressiv jährlich um eine weitere Viertelmillion erhöht würde. 


An diesen Beträgen wird der Klub die Stellschrauben drehen müssen, um dem Spieler die neuerliche Vertragsverlängerung schmackhaft zu machen. Helfen könnte dabei durchaus der Umstand, dass der Berater von Fati kein geringerer als Rodrigo Messi, der Bruder des Barça-Stars, ist.