​Mario Götzes Vertrag bei Borussia Dortmund läuft im kommenden Sommer aus. Bisher fanden zwei Gespräche mit den Verantwortlichen zwecks Verlängerung statt. Aktueller Status quo: Funkstille. Nach Bild-Informationen wird Götze wohl nicht verlängern, falls Lucien Favre in Dortmund Trainer bleibt. 

Unter Favre ist Götze in seiner vierten Saison nach seiner Rückkehr von den ​Bayern alles andere als gesetzt, bestritt erst ein Spiel über die vollen 90 Minuten. Mit rund zehn Millionen Euro Jahresgehalt gehört der Weltmeister hinter Marco Reus zu den Topverdienern im Verein.


​Götze bleibt nicht unter aktuellen Konditionen 

Das letzte Gespräch mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke liegt laut Bild mittlerweile mehrere Monate zurück. Die Gespräche werden demnach ins neue Jahr verschoben. Bei einer potenziellen Verlängerung möchten die Schwarz-Gelben rund ein Viertel seines Gehaltes einsparen. Der 27-jährige Angreifer würde sich damit abfinden, allerdings nur wenn er kein Bankwärmer bleibt. 


Sollte Favre seinen bis 2021 datierten Kontrakt in Dortmund erfüllen, dürfte Götze seinen Vertrag wohl nicht verlängern. Somit wäre ein Abgang im Winter-Transferfenster (offen bis 31.01.20) eine Option für den BVB, um das einstige Supertalent nicht ablösefrei ziehen zu lassen.


Götze und der BVB: ​Lose-Lose-Situation

​Sollten Götze und der BVB den Vertrag auslaufen lassen, so sind Einbußen für beide Parteien vorprogrammiert. Keine Ablösesumme für Borussia und Götze dürfte es mangels konstant überzeugender Spiele schwer haben, einen aufnehmenden Klub zu finden, der ein ähnliches Gehalt zahlt wie aktuell der BVB. 

​Götze spielte ab 2001 für die Jugendmannschaften der Borussia. Mit dem BVB wurde er zwei Mal Deutscher Meister und gewann den DFB-Pokal 2012, bevor er 2013 zum FC Bayern wechselte. An der Isar konnte Götze sich allerdings nicht etablieren, 2016 folgte die Rückkehr in den Ruhrpott. Nun sieht es danach aus, dass nach dem BVB-Abgang 2013 auch das zweite Kapitel von Götze und der Borussia ein unrühmliches Ende findet.