Beim ​1. FC Köln hält die Suche nach einem Nachfolger für Geschäftsführer Armin Veh weiter an. Horst Heldt wird offenbar nicht in der Domstadt anheuern, in den Medien kursieren zahlreiche Namen. 90min liefert einen Überblick über die Kandidaten, die noch übrig sind.


​Frank Aehlig

Frank Aehlig

Seit Januar 2018 ist Frank Aehlig als Lizenzspielerleiter beim 1. FC Köln tätig, nach der vorzeitigen Trennung von Armin Veh übernimmt er dessen Aufgaben interimsweise. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, könnte er sogar bis zum Sommer die Aufgaben des Geschäftsführer Sport übernehmen, nachdem Horst Heldt innerhalb des Klubs keine Mehrheit erhalten haben soll. Eine Dauerlösung sei Aehlig aber nicht, der 51-Jährige lehne dies ab.


Rouven Schröder

Rouven Schroeder

Seit April 2016 ist Rouven Schröder beim FSV Mainz 05 tätig. Im Sommer 2017 wurde der einstige Sportdirektor zum Sportvorstand ernannt, einem Bericht der Sport Bild zufolge ​gehöre er ebenfalls zum Kandidatenkreis in Köln. Da Schröders Vertrag aber bis 2022 befristet ist und sich die Rheinhessen voll und ganz auf die Trainerfrage konzentrieren, erscheint ein Wechsel äußerst unwahrscheinlich. 


Andreas Rettig

Andreas Rettig

 Andreas Rettig war bereits von März 2002 bis Dezember 2005 für die sportliche Leitung in Köln verantwortlich, nach einem 16. Tabellenplatz in der Abstiegssaison 2005/06 trat der heute 56-Jährige jedoch freiwillig von seinem Posten zurück. 


Nach sechs Jahren beim FC Augsburg, zwei Jahren als Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga und vier Jahren als kaufmännischer Geschäftsführer beim FC St. Pauli ist Rettig seit diesem Sommer vereinslos. Laut ​BILD habe es den gebürtigen Leverkusener zurück in seine Heimat gezogen, genauer gesagt nach Köln. Der FC wäre alles andere als weit entfernt..


Jan Schindelmeiser

Jan Schindelmeiser

​Sport Bild brachte auch Jan Schindelmeiser ins Spiel. Der 55-Jährige war von 2016 bis 2017 als Sportvorstand des VfB Stuttgart tätig, zog sich nach dem Aufstieg allerdings zurück. Als Nachfolger wurde Michael Reschke installiert, der mittlerweile wieder ins zweite Glied gerückt ist und beim FC Schalke 04 als Kaderplaner fungiert. 


Thomas Eichin

Thomas Eichin

Thomas Eichin ist ein bekanntes Gesicht. Der frühere Rechtsverteidiger von Borussia Mönchengladbach leitete von Februar 2013 bis Mai 2016 die Geschicke bei Werder Bremen, von Juli bis Dezember desselben Jahres war er zudem als Geschäftsführer Sport bei 1860 München tätig. Neben Heldt und Schindelmeiser brachte Sport Bild auch Eichin ins Spiel.


Christian Heidel

Christian Heidel

Die namhafteste Lösung nach Heldt wäre Christian Heidel. Bei Mainz 05 leistete der Sportvorstand 24 Jahre lang sehr gute Arbeit, beim FC Schalke 04 hinterließ er dagegen einen Scherbenhaufen. Viele der zahlreichen Transfers zahlten sich nicht aus, in der letzten Saison kämpfte Königsblau überraschend gegen den Abstieg. Im März zog sich Heidel zurück. Fraglich, ob er an erfolgreiche Mainzer Tage anknüpfen kann.


Erik Stoffelshaus


Laut Express soll Erik Stoffelshaus auf der Short List der Verantwortlichen stehen. Von 2000 bis 2006 assistierte er der Geschäftsführung des FC Schalke, trat danach für drei Jahre den Manager-Posten an und gilt als Entdecker von Ivan Rakitic. Von Januar 2017 bis Dezember 2018 fungierte er als Sportdirektor von Lokomotiv Moskau.