Bei ​Borussia Dortmund hat man sich mit der Einschätzung, lediglich mit Paco Alcácer als einzigen richtigen Stürmer in die Saison zu gehen, wohl verschätzt. Wie nun in England berichtet wird, soll sich der BVB erneut mit einem möglichen Winter-Transfer von Olivier Giroud vom ​FC Chelsea beschäftigen. 


Mit der zu langen Ausfallzeit bei Paco Alcácer begannen in Dortmund noch die unliebsamen und eigentlich vermeidbaren Offensiv-Probleme. Mario Götze oder auch Julian Brandt, die Trainer Lucien Favre oft als Ersatz im Sturm aufbot, sind nun einmal keine klassischen Stürmer, sodass zahlreiche Angriffe über die letzten Wochen ins Leere liefen. 


Giroud als potenzieller Winter-Transfer - Stürmer-Problem festgestellt


Wie der Daily Mirror berichtet, ist Olivier Giroud weiterhin ein Thema beim BVB. Der 33-Jährige hat bei seinem derzeitigen Verein, dem FC Chelsea (seit 2018), ​keine Chance mehr auf viele Einsatzzeiten. Unter Coach Frank Lampard muss er sich in der Regel hinter Tammy Abraham und Michy Batshuayi anstellen. In der Premier League kommt der Franzose bislang lediglich auf vier Einsätze. 


Weiter wird berichtet, dass man ihn in diesem Winter bereits für ein Schnäppchen von 5,8 Millionen Euro verpflichten könnte. Das liegt neben der fehlenden Rolle im Team auch an Girouds Vertrag, der bereits im kommenden Sommer ausläuft und aller Voraussicht nach auch nicht verlängert wird. 


Da allerdings der Daily Mirror sicher nicht die zuverlässigste Quelle ist, und auch das Gehalt des Mittelstürmers (rund 150.000 Euro wöchentlich) eigentlich zu viel für den BVB - vor allem angesichts der Personalie und der angestrebten Rolle - wäre, scheint das Gerücht auch ein Gerücht zu bleiben. Durch die verpasste Verstärkung im Sturm tauchte ​auch der Name Mario Mandzukic zuletzt in der Schwarz-Gelben Gerüchteküche auf. Ohnehin müsse man auf "Verfügbarkeiten und Möglichkeiten" achten (via Sportbuzzer), wenn es um einen etwaigen Stürmer-Transfer geht, so BVB-Sportdirektor Michael Zorc.