Michael Gregoritsch hat sich im Camp der österreichischen Nationalmannschaft gegenüber der Kleinen Zeitung den Frust von der Seele geredet. Der Angreifer ist beim ​FC Augsburg alles andere als zufrieden, möchte den Bundesligisten bestenfalls in der Wintertransferzeit verlassen, getreu dem Motto: ​"Hauptsache weg!" ​90min.de stellt euch vier Klubs vor, denen sich Gregoritsch anschließen könnte.


Interessenten soll es bereits geben. "Da wird man schauen, was am besten für mich ist, wo ich gebraucht werde", verriet der Fuggerstädter im Interview. Im Sommer lag bereits ein Angebot des ​SV Werder Bremen auf dem Tisch. Die Augsburger lehnten dieses allerdings ab, forderten mit mehr als zehn Millionen Euro ohnehin zu viel Ablöse und ließen Gregoritsch nicht ziehen, da ihm eine Schlüsselrolle zugesprochen wurde. In den jüngsten vier Spielen brachte es der Offensivmann jedoch gerade einmal auf fünf Minuten Einsatzzeit. ​​Der erste Klub, zu dem Gregoritsch im Winter wechseln könnte, steht damit. Falls das mit den Ablösevorstellungen bei den Verantwortlichen dieses Mal besser hinhaut. Gregoritsch: "Bei aller Liebe, aber ich habe jetzt ein halbes Jahr praktisch nicht gespielt. Da kann man sich nicht hinstellen und wieder eine zweistellige Millionensumme verlangen."


​Werder Bremen


Wegen der zu hohen Ablösesumme platzte ein Deal an die Weser. Für Stürmer Niclas Füllkrug, der sich vor einigen Wochen einen Kreuzbandriss zuzog, wäre Gregoritsch auf jeden Fall ein guter Ersatz. Claudio Pizarro ist bereits jetzt nicht mehr im Rampenlicht, spielt kaum und wird nach der Saison aufhören. Mit Milot Rashica könnte ein weiterer enorm wichtiger Offensivspieler die Grün-Weißen nach der Saison verlassen. Somit wäre Gregoritsch auch langfristig eine gute Option für die Offensive der Hanseaten.

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Doch möchten die Bremer Verantwortlichen den 25-Jährigen jetzt überhaupt noch verpflichten? Auf Nachfrage des Weserkurier antwortete Trainer Florian Kohfeldt: "Ich gehe momentan nicht davon aus, dass wir im Winter einen Transfer tätigen werden. Dass ich ihn schätze, wissen wir alle, aber es steht mir nicht zu, mich über Michael Gregoritsch zu äußern.


Eintracht Frankfurt

Nach den Abgängen von Luka Jovic und Sébastien Haller musste natürlich auch die ​Eintracht im Sommer Ausschau halten nach einem möglichen Nachfolger für den Sturm. Medien berichteten mit einem Interesse der Adlerträger an Gregoritsch. Man verpflichtete allerdings Bas Dost und Dejan Joveljic für insgesamt elf Millionen Euro. Zudem kam es zum Leihgeschäft mit AC Mailand von André Silva. Nun ist im Sturm der SGE eigentlich kein Bedarf mehr an Nachschub für die Offensive. Falls Gregoritsch deutlich günstiger wird, als es im Sommer der Fall war, kann es jedoch sein, dass die Hessen sich noch einmal über die Dienste des 15-fachen Nationalspielers erkunden.


SC Freiburg

Momentan ist im Breisgau ganz klar Luca Waldschmidt der Shootingstar. Der 23-jährige Mittelstürmer wurde allerdings zuletzt häufig mit dem FC Bayern und anderen größeren Klubs in Verbindung gebracht. Sein Marktwert liegt mittlerweile bei 20 Millionen Euro. Ein Abgang des zweifachen deutschen Nationalspielers im Sommer 2020 ist durchaus vorstellbar. Durchaus vorstellbar ist im Umkehrschluss also auch, dass die ​Sport-Club-Verantwortlichen sich nach Ersatz umsehen. Vielleicht ja sogar schon im Winter und vielleicht stoßen sie dann auf Gregoritsch.

VfL Wolfsburg


Im vergangenen Jahr wurde Gregoritsch auch mit den ​Wölfen in Verbindung gebracht. Aufgrund seiner Vertragsmodalitäten (Vertrag bis 2021) kursierte bereits, dass eine Verpflichtung für den VfL wohl zu teuer wäre. Wolfsburgs gesetzter Mittelstürmer, der zur Zeit konstant gute Leistung zeigt, ist Wout Weghorst. Gregoritsch könnte die Konkurrenz im Team durchaus aufmischen. Eine Stammplatz-Garantie hat er aber sowohl bei den Niedersachen, als auch bei allen zuvor erwähnten Klubs nicht.