​Seit geraumer Zeit halten sich die Gerüchte um einen Abschied von Jadon Sancho im kommenden Sommer hartnäckig. Dem Vernehmen nach strecken einige europäische Top-Klubs ihre Fühler nach dem Dortmunder Shootingstar aus. Medienberichten zufolge soll sich der englische Nationalspieler dazu entschieden haben, den ​BVB am Saisonende zu verlassen.


Wie die Daily Mail berichtet, haben die jüngsten Entwicklungen Sancho dazu veranlasst, sich intensiv Gedanken über seine Zukunft zu machen. Nach der Suspendierung für die Partie gegen ​Borussia Mönchengladbach aus disziplinarischen Gründen und der öffentlichen Kritik von Sportdirektor Michael Zorc sorgte angeblich auch die frühe Auswechslung (36. Spielminute) ​im Topspiel gegen den FC Bayern München (0:4) für reichlich Frust beim 19-Jährigen. 


​Cheftrainer Lucien Favre erklärte nach der Partie, dass seine Entscheidung, Sancho vom Feld zu nehmen, rein sportliche Gründe hatte. "Er war nicht verletzt", erklärte der 62-Jährige. "Ich habe das bewertet, was ich gesehen habe, und das war, um ehrlich zu sein, nicht gut genug." Der Shootingstar läuft bereits seit einiger Zeit seiner einstigen Topform hinterher, weshalb ​d​ie Kritik an ihm zuletzt spürbar lauter wurde


Sancho forciert Wechsel


Dem englischen Blatt zufolge will Sancho den BVB verlassen. An Interessenten für den Nationalspieler mangelt es derzeit nicht. Nach ​Manchester United, Paris Saint-Germain, ​Real Madrid und dem ​FC Barcelona soll zuletzt auch der ​FC Liverpool in das Rennen um den wertvollsten Spieler der Bundesliga (Marktwert 100 Millionen Euro) eingestiegen sein. Dass der Engländer der Borussia im nächsten Sommer den Rücken kehrt, scheint beschlossene Sache zu sein.


Dem Vernehmen nach bereiten sich die Schwarz-Gelben bereits seit geraumer Zeit auf den Abgang des 19-Jährigen vor. Ende Oktober berichtete die Sport Bild, dass der BVB mit Javairo Dilrosun von Hertha BSC und Ferran Torres vom FC Valencia zwei potenzielle Nachfolger ins Visier genommen hat. Als Ablösesumme für Sancho steht ein Betrag weit jenseits der 100-Millionen-Marke im Raum. In den kommenden Monaten wird es spannend sein zu sehen, welcher Top-Klub sich die Dienste des Angreifers sichern kann und wie hoch die Ablöse ausfallen wird.