Das DFB-Sportgericht hat am Mittwochnachmittag die Sperren für die beiden Roten Karten aus der Partie Freiburg gegen Frankfurt bekannt gegeben. Während ​SGE-Kapitän David Abraham nach seinem Rempler gegen ​SC-Coach Christian Streich in der Hinrunde nicht mehr spielen darf, wird Freiburgs Vincenzo Grifo für drei Spiele gesperrt.


Es lief bereits die Nachspielzeit am vergangenen Sonntag, als die Eintracht um ihren Kapitän David Abraham den 0:1-Rückstand in Freiburg noch aufholen wollten. Als der Ball ins Aus trudelte checkte der Argentinier SC-Trainer Streich rüde um und sah im Anschluss völlig verdient die Rote Karte. ​Vom DFB wurde er am Mittwoch für sieben Wochen gesperrt - die Eintracht kündigte jedoch an, Einspruch einlegen zu wollen.


Grifo muss drei Partien zuschauen - SC legt Einspruch ein


Bei der anschließenden Rudelbildung hatte Grifo den Übeltäter am Hals gepackt. Der zuvor bereits ausgewechselte italienische Nationalspieler sah deshalb ebenfalls Rot. Mit der Drei-Spiele-Sperre verpasst der 26-Jährige die Duelle mit dem Sport-Club in Leverkusen (23.11.) und Mönchengladbach (1.12.) sowie das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (7.12.).


Der Sport-Club hat gegen das Urteil bereits Einspruch eingelegt. Genau wie im Fall von David Abraham kommt es auch bei Grifo nun zu einer mündlichen Verhandlung.