​​Ivan Rakitic hat beim FC Barcelona einen ungewohnten schweren Stand. Der Kroate, eigentlich gesetzt bei den Katalanen, ist in dieser Saison außen vor. Gegenüber dem TV-Sender Movistar klagte Rakitic nun über sein Reservistendasein.


Rakitic ist im Mittelfeld des FC Barcelona eigentlich eine Institution. Seit der Ankunft von Frenkie de Jong und der voranschreitenden Eingliederung von Arthur hat der Kroate aber einen unglaublich schweren Stand. Erst einmal stand der 31-Jährige in dieser Saison in der Startelf; Rakitic ist unter Ernesto Valverde ins zweite Glied gerückt. Das schmeckt dem ehemaligen Schalker gar nicht.


"Ich bin jemand, der seine Gefühle zeigt. Wenn ich weinen muss, ist das kein Problem. Wenn ich mich freue, zeige ich das auch", sagte Rakitic. "Wie fühlt sich meine kleine Tochter, wenn man ihr ein Spielzeug wegnimmt? Traurig. So ergeht es mir derzeit. Sie haben mir den Ball weggenommen. Das macht mich traurig." Rakitic, der seit fünf Jahren bei Barca unter Vertrag steht, kommt in dieser Saison lediglich auf Kurzeinsätze.


Rakitic-Zukunft mit der von Valverde verwoben 


Mit seinen 31 Lenzen muss der Kroate nun eine wegweisende Entscheidung für seine Zukunft treffen. Und im Vordergrund dieser steht der Spaß am Spiel: "Ich verstehe und respektiere die Entscheidungen des Trainers, des Klubs, oder wer auch immer sie trifft", so der Kroate. "Aber ich habe in den fünf Jahren, in denen ich in Barcelona bin, viel gegeben und will meine Zeit hier weiterhin genießen. Ich bin 31 Jahre alt und noch nicht 38, ich bin in meiner Bestform." 


Sollte sich Rakitics Situation nicht schleunigst ändern, scheint ein Wechsel im Winter unausweichlich zu sein. "Ich habe noch einen Vertrag bis 2021 und es gibt nichts Besseres als für Barcelona, den besten Verein der Welt, zu spielen. Aber ich will spielen und nicht nur durch die Stadt spazieren und das Meer genießen." Verwoben könnte Rakitic' Zukunft auch mit der von Cheftrainer Ernesto Valverde sein; Barcas Übungsleiter steht gehörig unter Druck, sein Stuhl in Katalonien wackelt. Sollte Valverde das Feld räumen müssen, könnten sich für Rakitic unter einem neuen Cheftrainer die Karten neu mischen.