Am Donnerstagabend hatte ​Eintracht Frankfurt die Chance, vorzeitig das Ticket für die Europa-League-Zwischenrunde zu buchen. Gegen Standard Lüttich peilten die Vertreter aus Deutschland einen Sieg an, taten sich allerdings lange schwer. ​Kurz vor Schlusspfiff kassierte die Eintracht zudem noch das 1:2. Im Fokus stand nach dem Spiel allerdings das Schiedsrichtergespann, welches für Aufregung gesorgt hatte.


Es lief die 69. Minute, als Sebastian Rode kurz vor dem Strafraum von Lüttichs Konstantinos Laifis von den Beinen geholt wurde. Da Laifis letzter Mann war, hätte der Verteidiger aufgrund der Notbremse vom Platz fliegen müssen. Selbst bei einer Verwarnung mit einer Gelben Karte wäre ein Platzverweis die Folge gewesen, da Laifis schon zuvor Gelb gesehen hatte.


Lüttich nutzt Unruhe - Schiri zeigt falschem Spieler Gelb


Schiedsrichter Matej Jug zögerte mit seiner Entscheidung und besprach sich zunächst mit seinem Linienrichter. Diese Abwesenheit nutzte Lüttich. Während Foulsünder Laifis langsam aus dem Blickfeld huschte, rückte Mannschaftskollege Gojko Cimrot in den Fokus. Dieser beteuerte, dass er das Foul begangen habe. Jug zeigte am Ende ihm die Gelbe Karte. Laifis, der im Grunde gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfte, konnte weiterspielen. Eine krasse Fehlentscheidung.



​​Im Netz schlägt diese Aktion hohe Wellen, schließlich fühlen sich die Fans der Eintracht um einen Sieg betrogen. Zudem wird die Diskussion um den VAR wieder aufgerollt. Den Videobeweis gibt es in der Europa League erst ab der K.O.-Runde. Der VAR hätte in der beschriebenen Aktion eingreifen und den Trubel auflösen können.


Die kuriose Fehl-Entscheidung bleibt auf jeden Fall Zentrum der Debatten um das Spiel.

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