​​Borussia Mönchengladbach hat am Donnerstagabend in der Europa League die AS Rom zu Gast. Nach drei sieglosen Gruppenspielen (davon zwei Unentschieden) steht Cheftrainer Marco Rose mit seiner Mannschaft unter Zugzwang. Ohne einen Heimsieg dürfte die K.o.-Phase nicht mehr zu erreichen sein. 


"Wir müssen gegen Rom unsere Leistung der vergangenen Wochen bestätigen. Zuletzt haben ​wir unsere Arbeit gut gemacht", sagte Rose auf der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. "Wir wissen, was der Gegner für eine enorme Qualität hat." Gegen den Tabellenführer der Gruppe müsse seine Mannschaft gut verteidigen. "Aus dem Hinspiel haben wir einige Erkenntnisse mitgenommen", erklärte der Borussia-Coach. 


Die Personalsituation hat sich in dieser Woche weiter entspannt. Bei einzelnen Spielern will der 43-jährige Übungsleiter allerdings erst das Abschlusstraining abwarten und dann entscheiden, ob sie eine Option für das Duell mit der Roma sind. Breel Embolo (Muskelverletzung im Oberschenkel, Tobias Sippel (Innenbandanriss im Knie), Keanan Bennetts (Muskelbündelriss im Oberschenkel) und Torben Müsel (arthroskopischer Eingriff im Knie) stehen definitiv nicht zur Verfügung. 


Rückkehr zur Viererkette?

Zwischen den Pfosten steht Yann Sommer. Die Nummer eins hat in dieser Saison noch keine einzige Spielminute verpasst.


Nachdem Rose zuletzt zweimal auf eine Dreier- bzw. Fünferkette gesetzt hat, könnte er sich am Donnerstagabend für eine Viererkette entscheiden. Abwehrchef Matthias Ginter hat seine Schulterverletzung auskuriert und feierte am Wochenende sein Comeback. Der Nationalspieler könnte mit Nico Elvedi die Innenverteidigung bilden. Beim Schweizer (Oberschenkelprobleme) entscheidet sich allerdings erst kurzfristig, ob es für die Startelf reicht. Als Alternative steht Tony Jantschke parat. Stefan Lainer (rechts) und Oscar Wendt (links) besetzen die Außenverteidiger-Positionen.


Zakaria in der Startelf

Im Mittelfeld könnte Rose auf eine Raute setzen, für die mehrere Alternativen zur Verfügung stehen. ​Denis Zakaria erhielt vom Gladbacher Übungsleiter eine Startelfgarantie. Der 22-Jährige dürfte im defensiven Mittelfeld beginnen. Denkbar ist, dass Florian Neuhaus und Christoph Kramer auf den beiden Achter-Positionen auflaufen. Jonas Hofmann ist ebenfalls eine Option. Kapitän Lars Stindl könnte den Part der hängenden Spitze übernehmen. 


Gegen die Italiener könnten Patrick Herrmann und ​Marcus Thuram an vorderster Front beginnen. Letztgenannter plagt sich seit dem Wochenende allerdings mit Knieproblemen herum. Fällt Thuram aus, könnte Laszlo Benes ins Mittelfeld und Stindl eine Position nach vorne rücken. 


Die voraussichtliche Gladbach-Aufstellung im Überblick: