​Kai Havertz ist einer der begehrtesten Youngster im europäischen Fußball. Mit nur 20 Jahren ist er unangefochtener Stammspieler bei ​Bayer Leverkusen. In dieser Saison will er den nächsten Schritt machen. Ein Wechsel im Sommer wird immer wahrscheinlicher, der Werkself könnte er eine rekordverdächtige Ablöse einbringen. Bayers Geschäftsführer Fernando Carro sieht Havertz auf einer (Preis-)Stufe mit João Félix.


Seine starken Leistungen machen den Youngster immer begehrter. Auch auf europäischer Bühne sammelt der Nationalspieler mehr und mehr Erfahrungen, seinen Wert steigert er wöchentlich. Trotz eines langjährigen Vertrags und großer Perspektive ist ein Verbleib bei Bayer über den Sommer nur sehr unwahrscheinlich. "Wir können ihm nicht das anbieten, was andere Vereine können, um mit ihm zu verlängern“, so Geschäftsführer Fernando Carro in der Rheinischen Post


Um den 20-Jährigen drehen sich viele Gerüchte, unter anderem der ​FC Bayern soll Havertz auf dem Zettel haben. Doch auch ein Wechsel ins Ausland ist für den 20-Jährigen denkbar, ​wie er erst kürzlich bestätigte. Sollten ihm die Klub aus England oder Spanien mit einem Angebot locken, müssten die Interessenten tief in die Tasche greifen. Leverkusen würde den Youngster nur mit einer Rekordablöse ziehen lassen.


Havertz teuerer als João Félix?


In diesem Sommer gab es bereits einen ähnlichen Transfer, der 19-jährige João Félix wechselte für 126 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Atlético Madrid. Auf eine Summe im gleichen Bereich hofft nun ebenfalls die Werkself, "warum nicht?“​, lautet Carros Forderung. "João Félix hat Atlético Madrid 126 Millionen Euro gekostet - und Kai Havertz sehe ich keinesfalls schlechter." In jedem Fall bieten beide Profis ein enorm hohes Potential und haben bereits auf einige Erfahrungen gemacht.


Ein Wechsel im Sommer könnte also für neue Rekorde sorgen. Unter anderem wird Havertz Leroy Sané höchstwahrscheinlich als teuersten deutschen Akteur ablösen. Dieser kostete ​Manchester City 2016 mehr als 50 Millionen Euro. "Es könnte sein, dass ich mehr koste, aber das macht mir keinen Druck“, so der Mittelfeldspieler im Gespräch mit der Marca. Für einen Schritt ins Ausland ist Havertz bald bereit, noch will er sich allerdings voll auf die Aufgabe bei Leverkusen konzentrieren.


Wie die Zukunft des Top-Talents aussehen wird ist also noch ungewiss. In jedem Fall wird sein Wechsel hohe Wellen schlagen, nicht nur durch eine so hohe Transfersumme. Doch der 20-Jährige wird seine Entscheidung gut überdenken, denn bei der nächsten Station könnte er sich endgültig ins Rampenlicht spielen. Als womöglich teuerster Abgang der ​Bundesliga-Geschichte wartet auf ihn allerdings eine große Aufgabe.