Letzten Medienberichte zufolge wollte sich der ​1. FC Köln von Cheftrainer Achim Beierlorzer trennen. Der Verein hingegen teilte nun mit, dass man zusammen mit ihm gegen die ​TSG Hoffenheim die Trendwende erreichen möchte. Beierlorzer bleibt damit (vorerst) im Amt.


"Nach intensiven Gesprächen haben Vorstand, Geschäftsführung, Sportkompetenzteam und Gemeinsamer Ausschuss des 1. FC Köln entschieden, dass Achim Beierlorzer als Cheftrainer im Amt bleibt", wird die Mitteilung des Vereins eingeleitet. Man möchte zusammen gegen Hoffenheim am Freitagabend eine Trendwende schaffen. 


Brisante Situation ist "absolut enttäuschend" - dennoch gemeinsame Arbeit an positiver Serie


Der Abstiegskampf droht nicht nur, er ist längst da. Der Effzeh, der sich eigentlich als Verein der ersten ​Bundesliga sieht und sich dort wieder etablieren wollte, steht nach zehn Spielen mit lediglich sieben Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. Zuletzt machten bereits Gerüchte die Runde, man wolle sich von Beierlorzer trennen (Kölner Stadtanzeiger), da er keinen Rückhalt mehr seitens der Vereinsführung habe. ​Bruno Labbadia und Roger Schmidt galten als potenzielle Nachfolger.

Nun die Kehrtwende. Der Verein stellte in der Mitteilung klar, dass die Ergebnisse und die Entwicklungen der letzten Wochen "absolut enttäuschend" seien, doch wolle man die Probleme gemeinsam angehen. "Geschäftsführung und Sportkompetenzteam sind davon überzeugt, dass die Mannschaft und das aktuelle Trainerteam gegen Hoffenheim gemeinsam am Freitag die Wende schaffen können", heißt es weiter. 


Dazu wurde mitgeteilt, dass ​die Suche nach einem Nachfolger für Armin Veh bereits laufen. So habe man bereits eine erste Vorauswahl betroffen, auf zwischenzeitliche Wasserstandsmeldungen möchte man jedoch verzichten.