​Zwischen 2010 und 2014 absolvierte der kroatische Nationalspieler ​Mario Mandzukic 110 Bundesliga-Spiele für den VfL Wolfsburg und Bayern München, in denen er starke 53 Tore erzielen konnte. Nach einem einjährigen Intermezzo bei Atlético Madrid kam er 2015 zum italienischen Rekordmeister​ Juventus TurinDoch nach vier Jahren geht seine Zeit dort nun ihrem Ende entgegen. Mandzukic will wohl am liebsten zurück nach Deutschland.


Juventus verlangt fünf Millionen Euro


Das Preisschild hat die Vecchia Signora dem 33-jährigen Sturmtank bereits verpasst: fünf Millionen Euro wollen die Piemontesen noch aus einem Verkauf des Stürmers herausschlagen, was angesichts heutzutage gezahlter Preise sicherlich eher im Bereich des Symbol-Preises anzusiedeln ist. 


Der italienischen Tuttosport zufolge soll der Abgang des Stürmers schon im kommenden Winter beschlossene Sache sein. Denn: Auch Mandzukic selbst sieht beim Tabellenführer der ​Serie A keine Zukunft mehr. 


Geholt wurde der 89-malige kroatische Nationalspieler von Massimiliano Allegri. Der ist bekanntlich seit dieser Spielzeit Geschichte in Turin, und unter Allegris Nachfolger Maurizio Sarri hat Mandzukic einen schweren Stand. 


Unter Sarri spielt Mandzukic keine Rolle mehr


Immerhin war eine der ersten Amtshandlungen Sarris, den verlorenen Sohn Gonzalo Higuain wieder nach Turin zu beordern. Somit fiel Mandzukic im internen Stürmer-Ranking auf den letzten Platz. In der laufenden Spielzeit hat der Kroate noch keine einzige Minute Einsatzzeit für Juventus nachweisen können. Für den Vize-Weltmeister von 2018 natürlich eine mehr als unbefriedigende Situation. Entsprechend stehen die Zeichen jetzt unwiderbringlich auf Abschied. Interessenten gibt es mehrere. 


Lieber München statt Manchester?


Aus der Bundesliga sollen der FC Bayern und Borussia Dortmund ihr Interesse angemeldet haben. Das Interesse der  Dortmunder schien in der vergangenen sommerlichen Transferperiode sogar schon recht konkret zu werden - bis das Veto Favres den Gedankenspielen ein Ende bereitete. 


Beim FC Bayern ist Mandzukic seit seinem Weggang ebenfalls immer wieder mal als mögliche Option für einen Lewandowski-Backup genannt worden. Auch der FC Sevilla und Premier-League-Klubs wie Manchester United oder West Ham United sollen ihre Fühler, so Tuttosport, nach dem Angreifer ausgestreckt haben. 


Doch wie das Blatt berichtet, soll der Kroate selbst einen Wechsel nach München vorziehen. Und das obwohl die Verhandlungen mit Manchester United schon relativ weit fortgeschritten waren. Einen Landsmann als Trainer würde Mandzukic in München nach der Trennung des Vereins von Niko Kovac jedoch nicht mehr vorfinden.