​Der FC Arsenal tritt in der Premier League weiter auf der Stelle. Am Samstag kamen die Gunners im heimischen Emirates Stadium nicht über ein 1:1 gegen Wolverhampton hinaus - die Luft für Cheftrainer Unai Emery wird immer dünner.


Aus den letzten fünf Premier-League-Spielen konnte der ​FC Arsenal gerade einmal sechs Zähler einfahren. Sollte Leicester City sein Spiel am Sonntag gewinnen, würde der Rückstand der Gunners auf einen Champions-League-Platz bereits sechs Punkt betragen - angesichts der Tatsache, dass die ​Königsklasse für die Nordlondoner Pflicht ist, eine unbefriedigende Situation. Der Druck auf Unai Emery wächst daher stetig.


Mourinho imponiert den FC Arsenal


Die sehr seriöse und stets gut informierte Times berichtet am Sonntagmorgen, dass mit José Mourinho bereits ein potenzieller Nachfolger für den Spanier parat steht. So soll sich Raul Sanllehi, Arsenals 'Head of Football', in dieser Woche bereits mit 'The Special One' zu einem Essen verabredet haben - dort konnte Mourinho offenbar mächtig Eindruck schinden.


Für den Portugiesen sprechen dabei einige Punkte: Zum einen pflegt Mourinho bekanntlich ein exzellentes Verhältnis zu Arsenals Sorgenkind Mesut Özil - er könnte den Spielmacher wieder auf Vordermann bringen. Zum anderen besitzt Mou reichlich Erfahrung in der Premier League und beherrscht die englische Sprache; ein Punkt, der Emery (dessen Englischkenntnisse unzureichend sein sollen und eine Barriere zu seinen Spielern darstellen) zum Verhängnis werden könnte.


Länderspielpause als Zeitpunkt für den Trainerwechsel?


Weiter heißt es bei der Times, dass Emery nur noch eine Galgenfrist von ein bis zwei Spielen erhalten werde. Die nächsten beiden Partien gegen Guimaraes und Leicester werden demnach entscheidend sein - da danach eine Länderspielpause ansteht (bekanntlich ein beliebter Zeitpunkt für einen Trainerwechsel), könnte Mitte November der Wechsel von Emery hin zu Mourinho stattfinden.


Mourinho wurde zuletzt auch ein Interesse am Trainerposten bei ​Real Madrid nachgesagt - da Zinedine Zidane sich dort aber wieder gefangen zu haben scheint, dürfte der volle Fokus des 56-Jährigen in Richtung Premier League wandern. Zum FC Arsenal.