​Dass die Tage des Vize-Weltmeisters ​Ivan Rakitic beim ​FC Barcelona gezählt sind, steht so gut wie fest. Beide Parteien haben sich grundsätzlich schon auf eine Trennung geeinigt. Dieser Umstand hat bereits mehrere Klubs in Italien, England und Spanien auf den Plan gerufen. Zuletzt galt ​Atlético Madrid als wahrscheinlichstes Ziel des Kroaten. Doch da spielen die Katalanen wieder nicht mit.


Barça will die heimische Konkurrenz nicht stärken


Denn: wie die für gewöhnlich sehr gut über die Barça-Geschicke informierte El Mundo Deportivo jetzt berichtet, will man beim spanischen Meister auf jeden Fall verhindern, die Konkurrenz zu verstärken. 


Heißt: Rakitic kann wechseln, wohin er will - solange es nicht zu einem der beiden anderen Top-Klubs in Spanien geht. Da Real Madrid kein ernsthaftes Interesse bekundet hat, bleibt nur noch Atlético. Alle anderen Vereine sind in der Wahrnehmung des FC Barcelona keine Gegner auf Augenhöhe. 


Somit könnte sogar Rakitic' Ex-Klub FC Sevilla wieder in die Verlosung geraten. 2011 war Rakitic vom FC Schalke 04 in die andalusische Hauptstadt gewechselt und verbrachte dort drei sehr erfolgreiche Jahre. Derart erfolgreich, dass er in das Blickfeld des großen FC Barcelona rückte und im Sommer 2014 von diesem schließlich auch verpflichtet wurde. 


Rückkehr nach Sevilla eher unwahrscheinlich


Doch ob die Sevillanos die 35 Millionen Euro, die Barça als Preis aufruft, bezahlen wollen, ist mehr als fraglich. Die bislang teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte waren Jules Koundé (Girondins Bordeaux) und Rony Lopes (AS Monaco), die jeweils 25 Millionen Euro gekostet haben.


Die Andalusier sind vielmehr dafür bekannt, relativ unbekannte Namen für relativ wenig Geld zu holen, um sie dann ein paar Jahre später für ein Vielfaches abzugeben. Rückhol-Aktionen waren die Sache der Südspanier bislang nicht. Zumal sie in Ever Bánega bereits einen Spieler in ihren Reihen haben, der ähnliche Anlagen wie Rakitic hat. Doch nicht nur in Spanien hat Rakitic einen Markt. 


Angebote aus allen wichtigen Ligen Europas


Seit diesem Sommer wurde der 106-fache Nationalspieler bereits mit Manchester United, Paris St. Germain, Inter Mailand und Juventus Turin in Verbindung gebracht. Auch der FC Bayern München soll sich Anfang des Jahres nach dem Mittelfeldspieler erkundigt haben. Mit der ablehnenden Haltung der Barça-Verantwortlichen ist die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels innerhalb der Primera División so gut wie auf null gesunken.