Der HSV ist in diesem Sommer auf links gedreht worden. Alles scheint neu in diesem Verein. Wirklich alles? Nein. Eine Konstante ist geblieben: das schon beinahe unwirkliche Verletzungspech des ​Aaron HuntDenn der 33-jährige Routinier wird auch im Liga-Spiel beim Tabellenletzten Wehen Wiesbaden nicht mit von der Partie sein. 


Schon die beiden letzten Punktspiele hatte der Mittelfeldspieler aufgrund von muskulären Problemen nicht bestreiten können. Im Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart durfte Hunt dann wieder ran - nur um sich erneut zu verletzen. Ein gezerrter Oberschenkel zwingt Hunt zu einer erneuten Pause. Von bisher 13 Pflichtspielen der Rothosen (11 in der Liga und 2 im Pokal) hat Hunt bereits fünf verpasst. 


Aaron Hunt und das Verletzungs-Dilemma: Exakt gleicher Prozentsatz verpasster Spiele!


Mathematisch gesprochen ergibt das - äußerst kurios - den absolut identischen Prozentualwert an verpassten Spielen wie in der vergangenen Spielzeit. Damals verpasste Hunt von insgesamt 39 Pflichtspielen in Liga und Pokal 15. Das bedeutet eine Fehlquote von 38,461 Prozent.

Die diesjährige Ausfallquote liegt bis zur dritten Nachkommastelle auf demselben Wert: 38,461Prozent. (Quelle: transfermarkt.de)


Fast könnte man meinen, Hunt berechnet seine Fehlzeiten wie ein Buchhalter. Doch Spaß beiseite: wem es am meisten wehtun dürfte, seinen Kollegen nicht helfen zu können, ist Aaron Hunt selbst. Auch sein Trainer schlägt in diese Kerbe: "Mir tut Aaron einfach leid. Ich glaube, dass Aaron alles probiert", sagte Hamburgs Cheftrainer auf der Pressekonferenz. Das glauben wir auch - allein: jeder menschliche Körper hat seine Grenzen. Die von Hunt sind halt etwas enger gesteckt, als die von anderen Spielern.