Armin Veh wird seinen auslaufenden Vertrag beim ​1. FC Köln nicht verlängern. Das gab der Bundesligist am Donnerstag bekannt. Als Erklärung führte der Verein "persönliche Gründe" an.


Es hatte sich ja irgendwie abgezeichnet, kommt aber trotzdem überraschend: Armin Veh wird den 1. FC Köln am Saisonende verlassen. Als Geschäftsführer hatte er die Geißböcke zurück in die erste Liga geführt, gab allerdings unlängst an, müde zu sein - im Bezug auf das Fußballgeschäft allgemein. Aus "persönlichen Gründen" wird er seinen Vertrag beim FC nun nicht mehr verlängern.

Entsprechend begründete Veh auch seine Entscheidung: "Ich stehe seit mehr als 30 Jahren im Profifußball in der ersten Reihe und habe in den Überlegungen und Gesprächen über die Zukunft gespürt, dass ich derzeit nicht über den Sommer hinaus planen und mich auf einen derart verantwortungsvollen Job festlegen möchte." Veh bedankte sich für die "vertrauensvollen Gespräche" beim Vorstand.


Veh wollte früh Klarheit schaffen


Der frühe Zeitpunkt seiner Entscheidung soll Klarheit im Verein schaffen und dem 1. FC Köln die Möglichkeit geben, in Ruhe einen Nachfolger zu finden: "Der FC ist ein besonderer Club mit tollen Mitarbeitern. Auch deshalb ist es mir wichtig, für Klarheit zu sorgen. Der FC hat nun Planungssicherheit und genügend Zeit, den richtigen Mann für meine Nachfolge zu finden. Ich werde alles tun, damit wir mit dem FC unsere Ziele erreichen. Wir müssen uns jetzt voll auf den Klassenerhalt konzentrieren."


Der Verein will nun nicht in Panik verfallen und bedankte sich für Vehs Arbeit und seine schnelle Entscheidung: "Der FC respektiert Armin Vehs persönliche Entscheidung. Er hat als sportlich Verantwortlicher den FC mit seinem Team 2019 zum direkten Wiederaufstieg geführt und den Kader verstärkt. Wir schätzen es, dass er nicht gepokert oder auf Zeit gespielt, sondern uns frühzeitig und offen über seinen Entschluss informiert hat. Unabhängig von der Frage, wer die Position des Sport-Geschäftsführers beim 1. FC Köln künftig übernehmen wird, ist der FC voll handlungsfähig. Wir werden jetzt in Ruhe und vor dem Hintergrund der sportlichen Entwicklung über die weiteren Schritte zur Neubesetzung beraten", gab Präsident Dr. Werner Wolf zu Protokoll.