Zum Abschluss des Dienstagabends im DFB-Pokal traf der FC Schalke 04 auf Arminia Bielefeld, Bayer Leverkusen auf den SC Paderborn und der SV Darmstadt auf den Karlsruher SC. Schalke feierte einen überzeugenden Sieg in Bielefeld, Leverkusen bezwang Paderborn.


Arminia Bielefeld - Schalke 04 (2:3)


Im Revierderby gegen den BVB spielte Schalke stark, konnte sich jedoch nicht belohnen. Das machten die Knappen auf der Alm bei Arminia Bielefeld deutlich besser. Nach gutem Umschaltspiel von Weston McKennie erzielte Alessandro Schöpf schon nach 16 Minuten das 1:0 für die Gäste aus Schalke. Und die Knappen nahmen den Fuß nicht vom Gas: Benito Raman erhöhte nach 25 Minuten mit einem Lupfer über Ortega auf 2:0 und schnürte nur sechs Minuten später nach Vorarbeit von Mark Uth den Doppelpack.


Nach dem Seitenwechsel schaltete Schalke einen Gang runter. Voglsammer verpasste zweimal die Gelegenheit zum Anschlusstreffer und auch anschließend blieb die Arminia griffig. ​Immer wieder lief der Zweitligist Angriffe und belohnte sich nach 72 Minuten: Fabian Klos verkürzte für die Gastgeber. Und damit fing die Arminia Feuer! Soukou zog in der 77. Minute aus 30 Metern ab, Sane fälschte den Ball unhaltbar zum 2:3 ab. Der Zweitligist war anschließend am Drücker, drängte Schalke in die eigene Hälfte. Nach 81 Minuten klingelte es schon wieder im Schalker Gehäuse, Fabian Klos stand jedoch im Abseits. Hartel verzog nach 83 Minuten einen Freistoß aus 20 Metern. Voglsammer hatte den Ausgleich in der 90. Minute auf dem Fuß, sein strammer Schuss aus gut 20 Metern knallte jedoch gegen den Pfosten. Schalke fand überhaupt keine Entlastung mehr, überstand den Bielefelder Sturmlauf jedoch - Kenny rettete in der vierten Minute der Nachspielzeit auf der Torlinie - und zittert sich in die nächste Runde.



Tore: Schöpf (16.), Raman (25.; 31.), Klos (72.), Soukou (77.)


Bayer Leverkusen - Paderborn 07 (1:0)


Für die Werkself wartete mit dem SC Paderborn schon in der zweiten Pokalrunde ein gefährlicher Gegner. Zwar konnten die Ostwestfalen in der laufenden Bundesliga-Saison noch nicht wirklich mithalten, sind aber durchaus eine Mannschaft, die dem Gegner gerade in der Offensive weh tun kann. Entsprechend intensiv begann die Partie in Leverkusen: Volland verpasste die Führung nach wenigen Minuten, im Gegenzug zielte Antwi-Adjei zu Ungenau. Nach der wilden Anfangsphase übernahmen die Hausherren jedoch die Kontrolle und belohnten sich prompt dafür: Lucas Alario verwertete eine abgelenkte Weiser-Flanke nach 25 Minuten zur Bayer-Führung.


Auch nach dem 1:0 blieb die Werkself das bestimmende Team. Bellarabi nutzte seine Möglichkeit nach 34 Minuten nicht, fünf Minuten später verpassten auch Kai Havertz und Alario im Nachsetzen das 2:0 für die Hausherren. Aus dem Nichts verpasste Oliveira Souza Leverkusen nach 40 Minuten beinahe den Nackenschlag, verzog jedoch aus aussichtsreicher Position; ansonsten kam von den Gästen nicht viel.


Nach dem Seitenwechsel erhöhte Leverkusen die Schlagzahl, ließ allerdings erneut gute Möglichkeiten liegen; Alario und Bellarabi verpassten die ein oder andere Chance auf das 2:0. Mit der knappen Führung im Rücken musste Leverkusen auch gegen ein schwaches Paderborn zittern, erneut Oliveira Souza verpasste nach 68 Minuten den Ausgleich. Leverkusen musste sich ankreiden lassen, die großen Chancen nicht zu nutzen und daher lange zittern. Am Ende reichte der Treffer von Alario aus dem ersten Durchgang für die Werkself jedoch zum Weiterkommen.



Tore: Alario (25.)


SV Darmstadt - Karlsruher SC (0:1)


Tore: Hofmann (85.)