​​Timo Horn steht beim 1. FC Köln in der Kritik. Der sonst so souveräne Rückhalt der Geißböcke steckt im Formtief und zeigte in Mainz eine schwache Leistung. Cheftrainer Achim Beierlorzer stärkte ihm nun den Rücken und will keine Torwartdiskussion aufkommen lassen.


In Köln avancierte Timo Horn zu einem der besten Keeper Deutschland und blieb dem FC trotz lukrativer Angebote von größeren Vereinen treu; er ging mit den Domstädtern sogar in die 2. Bundesliga. Das alleine sollte den Schlussmann in Köln eigentlich unantastbar machen. Doch Horn sieht sich nun mit ungewohnter Kritik konfrontiert. Gegen Mainz leistete er sich beim Tor von Levin Öztunali einen Bock, sah auch beim Distanztor von Robin Quaison nicht gut aus. Der 26-Jährige kassierte in dieser Saison schon 22 Gegentore in zehn Spielen.


Beierlorzer stellt sich vor Horn


Die Kritik an seinem Schlussmann will Cheftrainer Achim Beierlorzer aber nicht zu hoch hängen. Entschieden stellte er sich vor Horn und will eine Torwartdiskussion nicht aufkommen lassen: "Ich weiß, dass es diese Diskussion unter Fans gibt. Ich kann sie aber nicht nachvollziehen. Und bei uns im Verein gibt es diese Diskussion auch nicht. Ich lasse mir Timo nicht zerreden", wird Beierlorzer von der Bild zitiert. Horn die Gegentore anzukreiden liegt Beierlorzer fern: "Timo hat dort einen Fehler gemacht und ärgert sich am meisten selbst darüber. Aber er hat zuvor auch zwei Mal sensationell gehalten."


Für Horn und den 1. FC Köln gilt es jetzt, die Pleite in Mainz abzuschütteln und den Blick nach vorne zu richten. Mit nur sieben Punkten nach neun Spielen geht die Abstiegsangst in der Domstadt um. Am kommenden Spieltag gastiert Köln bei der Fortuna aus Düsseldorf, dazwischen steht noch Runde Zwei im DFB-Pokal beim 1. FC Saarbrücken an.