Kuriose Szene beim Freitagabend-Spiel der zweiten Liga zwischen Gastgeber ​Holstein Kiel und dem ​VfL Bochum. Ein Ersatzspieler der Kieler verursachte einen Elfmeter für die Bochumer, weil er einen Ball spielte, während dieser sich noch im Spielfeld befand.


Zur Halbzeit ​zwischen Kiel und Bochum stand es 1:1. In der neunten Minute gingen die Norddeutschen durch den Treffer von Lee Jae-Sung in Führung, in der 38. Minute konnte Silvère Ganvoula dann den Ausgleich erzielen. 


Ballstoppen im Spielfeld führt zum Elfmeter - Zuschauer verwirrt


Das Tor hatte jedoch eine kuriose Entstehungsgeschichte. Ein Bankspieler der Kieler stoppte einen ins Toraus laufenden Ball ab, der sich jedoch noch im Spielfeld befand. Da sich diese Situation​ allerdings noch am Sechzehner abspielte, musste Schiedsrichter Timo Gerach nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten auf Elfmeter für Bochum entscheiden - nicht alltäglich, doch das ließen sich die vom Abstiegskampf bedrohten VfL'er nicht zweimal sagen.

Der Twitter-Account "Collinas Erben", wo man sich regelmäßig mit Schiedsrichter-Leistungen und -Entscheidungen befasst, hatte bereits am letzten Wochenende über einen solchen Vorfall berichtet und die dazugehörigen Regeln erklärt. 


Viele Fans an den TV-Bildschirmen und vor allem im Stadion waren dementsprechend verwundert über diese Entscheidung. Zugegebenermaßen werden wohl nur die wenigsten wissen, wie sich diese Regel zusammensetzt.