​Am vergangenen Samstag trat Thorgan Hazard erstmals gegen seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach an. Während der Partie brachte der Belgier die Gladbach-Fans zum Schäumen.


Nach einer knappen halben Stunde erzielte ​Hazard am Samstagabend - ausgerechnet gegen seinen alten Arbeitgeber - sein erstes Bundesligator für den ​BVB. Der 26-Jährige setzte daraufhin zum ausgelassenen Jubel an und rutschte gefühlt von einer Eckfahne bis zur anderen über den Rasen, um seinen Treffer zu zelebrieren. Dazu machte er noch eine Pistolen-Geste.


Dumm nur, dass das Tor anschließend aufgrund einer vorherigen, hauchzarten Abseitsstellung letztlich wieder aberkannt wurde. Der Jubel des Belgiers war somit umsonst - brachte die Fans der Gäste trotzdem gehörig auf die Palme.


Gladbach-Fans rasten wegen Hazard-Jubel aus


Schließlich war Hazard bis zum Sommer fünf Jahre für die ​Gladbacher aktiv gewesen, stieg dort zu einem hochklassigen Bundesligaspieler auf. Doch von Dankbarkeit oder Respekt gegenüber seinem alten Arbeitgeber war bei seinem vermeintlichen Torjubel nicht viel zu sehen. Kein Wunder, dass die Fohlen-Anhänger in den sozialen Netzwerken mächtig sauer auf den Offensivspieler waren und ihm unter anderem Charakterschwäche vorwarfen.




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​​Wohlgemerkt sind in dieser Auswahl nur die netteren Kommentare vertreten - zahlreiche Fans ließen sich nämlich auch zu deftigeren Beleidigungen gegenüber Hazard hinreißen.


Dass die Gladbach-Anhänger nicht so gut auf Hazard zu sprechen sind, hat freilich nicht nur mit seinem Torjubel zu tun. Denn vor seinem Verkauf zum BVB hatte der Belgier die Gladbacher Verantwortlichen lange hingehalten und über seine Zukunft im Unklaren gelassen. Da sein Vertrag in einem Jahr ausgelaufen wäre, musste man ihn im Sommer dann unter Marktwert ziehen lassen, nachdem Hazard mitgeteilt hatte, nicht verlängern zu wollen.

Dass es auch anders geht, zeigte in der Vergangenheit übrigens Marco Reus, der bei der schwarz-weiß-grünen Borussia ebenfalls seinen Durchbruch zum Star erlebt hatte. Doch nachdem der heutige BVB-Kapitän nach Dortmund gewechselt war, verkniff er sich stets einen ausgefallenen Torjubel, wenn er gegen seinen​​ Ex-Klub getroffen hatte. Hätte vielleicht auch Hazard so machen sollen...

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