Satte zehnmal musste Manuel Neuer in dieser Saison schon hinter sich greifen. Der Keeper vom ​FC Bayern München ist zwar nur selten für die Gegentore verantwortlich, allerdings oft ein Blickfang, wenn's dann mal so weit ist. Seit Jahren hat der 33-Jährige die Angewohnheit, bei Gegentoren sofort den berühmt-berüchtigten Reklamier-Arm zu heben. Das sieht nicht nur komisch aus und sorgt für Lacher, es bringt auch einfach nichts.


Was war passiert? Im Ligaspiel beim ​FC Augsburg rollte eine letzte Angriffswelle auf den FC Bayern zu. Sergio Cordova setzte sich resolut gegen Bayern-Verteidiger Lucas Hernandez durch und passte in die Mitte, wo FCA-Torjäger Alfred Finnbogason nur noch einschieben musste. In dem Moment, in dem der Ball die Torlinie überrollte, schnellte Neuers Arm in die Höhe und sein Blick ging Richtung Schiedsrichter. Der Kapitän hatte da vielleicht etwas gesehen...


Reklamier-Arm hat keinen Einfluss


"Das funktioniert vielleicht in der Kreisliga, dass sich der Referee eventuell bei Abseitssituationen verunsichern lässt. Von der Landesliga aufwärts gibt’s Assistenten, die bei möglichen Abseitssituationen den besten Blick auf die Situationen haben", kommentiert Bild am Sonntag-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer den Reklamier-Arm der Torhüters. "In der Bundesliga hat der Reklamier-Arm überhaupt keinen Einfluss auf die Schiedsrichter. Denn dort wird ohnehin jedes Tor vom Video-Schiedsrichter überprüft."


Rums! Die Aussage des Schiris sitzen ebenso deftig wie die zwei Gegentore gestern Nachmittag. Sowieso hat sich der Reklamier-Arm des Nationaltorhüters inzwischen zum Running Gag entwickelt. Der Reklamier-Arm hängt am Torhüter - oder vielleicht umgekehrt? Auf Twitter sorgte die Aktion jedenfalls wieder Mal für Lacher.










Offen gesagt: Hoffentlich hält Manuel Neuer weiter an seinem Arm fest. Denn die Reaktionen darauf sind es definitiv wert!