Nach dem dramatischen Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und ​Erzgebirge Aue (4:3) erhob Aue-Kapitän Martin Männel schwere Vorwürfe gegen die Gäste-Mannschaft. Nun hat der Keeper seine Kritik zurückgezogen und um Entschuldigung vergeben. 


Das sportliche Drama zwischen Nürnberg und Aue geriet am Freitagabend etwas in den Hintergrund. Grund dafür waren die ​schweren Vorwürfe Martin Männels an der Nürnberger Mannschaft. Der Club habe sich im Team-Hotel mächtig daneben benommen und "die ganze Region verunglimpft." Seine Aussagen hat er nun zurückgezogen.


Nürnberg-Chaoten gab es nicht!


Wie die Bild in Erfahrung gebracht hat, haben die von Männel angesprochenen Vorwürfe wohl gar nicht stattgefunden: "Mir ist es rätselhaft, wie es zu diesen Vorwürfen gekommen ist. Die Nürnberger Mannschaft ist überaus positiv aufgefallen. Ich habe mit fast allen Angestellten persönlich gesprochen, niemand hat etwas entsprechendes zu berichten gehabt", sagte Hotel-Managerin Katja Kießing auf Nachfrage der BildGäste haben mich sogar angesprochen, ob die Nürnberger Mannschaft tatsächlich im Hotel sei, weil es so extrem ruhig in der Anlage sei."


Aues Kapitän zog seine Anklage daraufhin zurück - und bat um Entschuldigung: "Ich habe den Eindruck erweckt, dass die Nürnberger Mannschaft ein undiszipliniertes Team ist. Das war nicht meine Absicht und aus der Emotion heraus. Sie haben recherchiert und Ihre Zitate aus erster Hand. Deswegen bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Aussagen zu revidieren und mich in aller Form dafür zu entschuldigen", sagte Männel dem Boulevard-Blatt. "Ich habe mit Enrico Valentini schon geschrieben und mich bei ihm und damit stellvertretend bei der gesamten Mannschaft entschuldigt. Mehr möchte ich zu dieser Sache jetzt nicht mehr sagen."