Christian Pulisic und der FC Chelsea, das passt noch nicht. Der US-Amerikaner findet in London noch nicht so wirklich in die Spur und wird bereits mit einem vorzeitigen Chelsea-Abschied in Verbindung gebracht. Eine Ausleihe im Winter schließt Cheftrainer Frank Lampard aber aus.


Der ​BVB machte im Januar mit Christian Pulisic ein gutes Geschäft. Das Eigengewächs wechselte für 60 Millionen Euro zum FC Chelsea, spielte die Rückrunde allerdings noch auf Leihbasis in Dortmund. Beim Bundesligisten war der US-Amerikaner in seiner letzten Saison kein Stammspieler mehr. Und dieses Bild zeichnet sich auch in London.


Pulisic wird vorerst nicht ausgeliehen


Pulisic kam für die Blues erst in sieben Spielen zum Einsatz, stand zuletzt in der Premier League viermal nicht in der Startelf; in drei Spielen davon kam Pulisic überhaupt nicht zum Einsatz. Es passt noch nicht so wirklich zwischen dem 21-Jährigen und seinem neuen Arbeitgeber. Auf die Frage, ob der 34-fache amerikanische Nationalspieler im Winter ausgeliehen wird, antwortete Cheftrainer Frank Lampard aber mit einem klaren "Nein."


Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Newcastle stellte Lampard klar, dass er bei Pulisic "das große Ganze" im Blick hat. Wichtig sei es daher, dass der ehemalige Dortmunder weiter bei Chelsea bleibt. "Er muss, wie jeder andere Spieler auch, hart im Training arbeiten, die Richtung erkennen, in die wir gehen wollen und dann zeigen, was er an einem Spieltag drauf haben könnte", so Lampard, der betonte, dass man Pulisic "beschützen" müsse, weil "er noch sehr jung ist."


Pulisic' Welpenschutz bei den Blues könnte allerdings auch damit zusammenhängen, dass die Londoner im Sommer aufgrund einer Transfersperre keine Spieler verpflichten durfte. Umso wichtiger ist es für Frank Lampard, mit dem vorhandenen Spielermaterial zu arbeiten. Bei Chelsea gilt Pulisic als designierter Nachfolger für Eden Hazard; mindestens bis zum Saisonende hat der US-Amerikaner Zeit, in diese Rolle zu wachsen.