In einem wilden Spiel in der 2. Bundesliga schlug ​Erzgebirge Aue am Freitagabend den 1. ​FC Nürnberg mit 4:3. Schon vor dem Spiel herrschte aufgeladene Stimmung; gegen die Spieler vom 1. FC Nürnberg wurden schwere Vorwürfe erhoben.


Was war passiert? Der Club quartierte sich in Bad Schlema, einem Nachbarort von Aue, in einem Hotel ein, wusste sich offenbar aber nicht so wirklich zu benehmen. Die FCN-Spieler haben die Angestellten dort wohl als "Bauern" beschimpft - wie Aue-Keeper Martin Männel nach der Partie verriet (via Sportbuzzer). "Was ich so mitbekommen habe, sind die Nürnberger in ihrem Hotel in Bad Schlema ziemlich durchgedreht", erzählte Männel.


Nürnberg dementiert - Männel schimpft


Von Seiten der Gäste gab es bereits ein Dementi - zumindest ein technisches: "Wir haben mir unseren Spielern gesprochen und auch mit der Hotel-Direktorin telefoniert. So einen Vorfall kann niemand bestätigen", wird Clubsprecher Daniell Westgate von der Bild zitiert. Dass die Hotel-Direktorin den Vorfall nicht bestätigen kann, heißt allerdings noch nicht, dass es nicht passiert ist.


Martin Männel zumindest glaubt daran, dass sich die Vorfälle tatsächlich ereigneten: "Sie haben (...) eine Region verunglimpft. Es sind nicht nur die Leute, die sie dort meinen, sondern sie meinen damit auch uns als Mannschaft. Das vor dem Spiel zu hören, hat uns betroffen gemacht und war Zusatzmotivation", fuhr Aues Kapitän fort. Männel merkte abschließend an, "dass die Nürnberger vielleicht noch nicht so ganz in der richtigen Spur laufen, was Demut und Bodenständigkeit angeht."