​Der Saisonstart für den ​1. FC Köln lief bisher enttäuschend. Nach der Länderspielpause will sich die Mannschaft von Achim Beierlorzer nun mit einem neuen Gesicht zeigen und die Trendwende einleiten. Dazu empfangen die Geißböcke am achten Spieltag den Aufsteiger aus ​Paderborn.


Mit nur vier Punkten aus den ersten sieben Partien hinkt der Effzeh seinen eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Zuletzt konnte dem ​FC Schalke 04 zumindest ein Unentschieden abgerungen werden, was Hoffnung für die kommenden Partien machen sollte. Die Pause nutzten die Kölner exzessiv, um sich auf den Gegner vorzubereiten.


Für die Partie am Sonntag wird dabei ohne Frage Timo Horn im Kasten stehen. Der ehemalige Nationalspieler ist die gesetzte Nummer Eins, konnte in dieser Saison allerdings noch nicht so überzeugen, wie in den Vorjahren. 16 kassierte Gegentreffer sind zudem eindeutig zu viel.


In der Defensive kann Beierlorzer auf die gleiche Besetzung wie auf Schalke vertrauen. Da Innenverteidiger Jorge Meré noch gesperrt ausfällt, sollen Sebastiaan Bornauw und Rafael Czichos das Zentrum zusammenhalten. Auf der rechten Außenverteidigerposition ist Kingsley Ehizibue gesetzt.


Auf der linken Seite wird Noah Katterbach eine weitere Chance bekommen. Stammspieler und Kapitän Jonas Hector ist aufgrund von muskulären Problemen fraglich und ist somit sowohl für das defensive Mittelfeld, als auch die Außenverteidigung eher keine Option. So rückt der 18-Jährige erneut in die Mannschaft.


Im zentralen Mittelfeld des 4-4-2-Systems ist Ellyes Skhiri absolut gesetzt. Der Neuzugang hat sich blendend eingefügt, muss nun aber wahrscheinlich mit einem neuen Partner auskommen. Da sowohl Hector als auch Birger Verstraete ausfallen sollten, muss Beierlorzer umplanen. Marco Höger ist dabei der wahrscheinlichste Ersatz.


Welches Sturm-Duo darf sich beweisen?


Für die offensiven Positionen stellen sich ebenfalls noch einige Fragen. Denn kein Angreifer hat sich in dieser Saison unersetzlich gemacht. Auf den Flügeln ist allerdings denkbar, dass Dominick Drexler auf der linken und Louis Schaub auf der rechten Seite zum Einsatz kommen. Im Sturm will Beierlorzer dann auf geballte Offensivpower setzen.


Mit gleich zwei Spitzen soll die Torkrise bewältigt werden, nur fünf Treffer stehen derzeit zu Buche. Denkbar ist das Duo aus Simon Terodde und ​Jhon Córdoba, doch auch Anthony Modeste wird versuchen, sich im Training noch einmal zu empfehlen. Als Joker stehen zudem noch Kingsley Schindler oder Florian Kainz zur Verfügung.


Die voraussichtliche Köln-Aufstellung:


Horn - Ehizibue, Bornauw, Czichos, Katterbach - Skhri, Höger - Drexler, Schaub - Cordoba, Terodde