​Die Verantwortlichen von ​Real Madrid wollen im Winter noch ​den einen oder anderen Neuzugang an Land ziehen. Für Lucas Vazquez würden damit die Chancen auf Einsatzzeiten weiter sinken, weshalb der Spanier einen Abschied in Erwägung ziehen soll. Medienberichten zufolge beschäftigt sich unter anderem auch ​Bayer 04 Leverkusen mit dem Angreifer.


Das Eigengewächs der Königlichen galt bereits im Sommer als Wechselkandidat. Neben dem ​FC Bayern München wurde auch der ​FC Arsenal als potenzieller Abnehmer gehandelt. Wie die spanische Zeitung El Desmarque berichtet, zeigen die Gunners nach wie vor Interesse am Rechtsaußen. Demnach liegen dem 28-Jährigen auch Angebote von der AS Rom und Bayer Leverkusen vor. Der Werkself werden derzeit sogar die besten Chancen auf eine Verpflichtung eingeräumt. Als Ablöse stehen 20 Millionen Euro im Raum.


Vazquez passt zum Bosz-System


Der Spanier ist technisch versiert und bringt jede Menge Zug zum Tor mit, weshalb er sehr gut zur Spielphilosophie von Bayer-Coach Peter Bosz passt. Mit seiner Erfahrung würde Vazquez sicherlich auch den vielen jungen Offensivspielern der Werkself weiterhelfen und zudem den Konkurrenzkampf anheizen. Eine Verpflichtung des Real-Profis würde allerdings auch die Einsatzchancen der beiden Youngster Paulinho und Moussa Diaby weiter schmälern.


Finanziell dürfte Bayer einen Transfer in dieser Größenordnung stemmen können, zumal die Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro absolut fair ist. In Madrid ist Vazquez, der in dieser Saison bislang acht Spielspiele (viermal Startelf) bestritten hat und ein Tor beisteuern konnte, vertraglich noch bis Sommer 2021 gebunden. Kanckpunkt für den Bundesligisten wären wohl die Gehaltsforderungen Vazquez'. Und die Frage, ob sich der Spanier zum Schritt von einem Champions-League-Favoriten hin zu Leverkusen bereiterklärt.