Am 26. Oktober findet das erste El Clasico der Saison statt. Wo der FC Barcelona und ​Real Madrid aufeinandertreffen werden, ist allerdings noch unklar. Ursprünglich sollte das Hinspiel in der Primera Division im Camp Nou ausgetragen werden, der spanische Ligaverband hat laut der spanischen Tageszeitung ​AS nun aber einen Wechsel des Austragungsortes beantragt.


Grund dafür seien die anhaltenden politischen Spannungen ​zwischen Katalonien und Spanien. Seit vielen Jahren kämpft Katalonien für die Unabhängigkeit, Anfang der Woche wurden die Organisatoren des Unabhängigkeitsreferendums vom 01. Oktober 2017 schuldig gesprochen. Ihnen droht laut ​Stern eine Haftstrafe von bis zu 13 Jahren. 


Aufgrund der anhaltenden Proteste in Barcelona soll das Ligaspiel zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid nun verlegt werden. Die LaLiga plädiere dabei auf eine 'Force Majeure-Klausel', die es "einer Partei erlaubt, ihre verpflichtende Leistung auszusetzen oder zu beenden, wenn bestimmte Umstände jenseits ihrer Kontrolle auftreten, die die Erfüllung der Leistung unratsam, undurchführbar, illegal oder verboten machen."


Die Entscheidung liege in den Händen des Wettkampfkomitees, das am Donnerstag erstmals über eine Verlegung des Austragungsortes nach Madrid diskutieren werde. Sowohl der FC Barcelona als auch Real Madrid müssen dem Bericht zufolge bis einschließlich Montag eine Stellungnahme abgeben, mit einer endgültigen Entscheidung sei spätestens am Dienstag zu rechnen. 

Jedoch stemmen sich beide Klubs gegen eine Änderung des Standortes. So meldete der spanische Fernsehsender El Chiringuito auf Twitter, dass sich Real Madrid weigere, das bevorstehende Clasico im Santiago Bernabeu austragen zu lassen. Jedoch sollen die Königlichen sich dazu bereit erklärt haben, das Spiel auf ein anderes Datum zu verlegen. Gemäß Mundo Deportivo lehne auch der FC Barcelona den Antrag der LaLiga ab. 

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