​Borussia Mönchengladbach hat am Wochenende eine undankbare Aufgabe vor der Brust. Im Topspiel am Samstagabend sind die Fohlen bei ​Borussia Dortmund gefordert. ​Cheftrainer Marco Rose kann gegen den BVB womöglich wieder auf Jonas Hofmann zurückgreifen. Der Ex-Dortmunder meldete sich nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder im Mannschaftstraining zurück.


In der ersten Runde des DFB-Pokals stand Hofmann letztmals in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Beim knappen 1:0-Auswärtserfolg in Sandhausen musste der Offensivspieler in der Halbzeitpause verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ein Innenbandriss im rechten Knie hatte den 27-Jährigen seither außer Gefecht gesetzt. Am heutigen Dienstag stieg der Mittelfeldspieler wieder ins Mannschaftstraining ein.


Wie die Fohlen am Abend mitteilten, absolvierte der Rechtsfuß einen Teil der Übungen. Ob es für ein Comeback gegen seinen Ex-Klub reicht, bleibt jedoch abzuwarten. Hofmann selbst gab sich optimistisch. "Wer weiß, es ist möglich. Ich schließe nichts aus. Mal sehen, wie die nächsten Tage verlaufen", wird der ehemalige U21-Nationalspieler von der Rheinischen Post zitiert. "Es fühlt sich so gut an, dass ich daran glaube und das Gefühl habe, dass es klappen könnte."


Stindl eine Option?

Positive Nachrichten gibt es auch von Lars Stindl und Jordan Beyer zu berichten. "Bei beiden ist die Tendenz so, dass sie schon für Dortmund eine Option sein könnten", erklärte Übungsleiter Rose. Stefan Lainer (Kapselbandriss im Sprunggelenk) und Tobias Strobl (arthroskopischer Eingriff am Innenmeniskus) blieben dem Teamtraining fern und absolvierten individuelle Übungen. 


Verzichten muss Rose aktuell auf ​Matthias Ginter (Schulterluxation mit Kapselbandverletzung), Ibrahima Traoré (Kapselbandverletzung im Sprunggelenk), Fabian Johnson (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), Keanan Bennetts (Muskelbündelriss im Oberschenkel), Torben Müsel (arthroskopischer Eingriff am Knie) und fünf Nationalspieler. ​Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Breel Embolo (alle Schweiz) und Ramy Bensebaini (Algerien) werden am Mittwoch zurückerwartet.