Wenn die serbische Nationalmannschaft am Montagabend gegen Litauen antritt, wird Luka Jovic fehlen. Der Torjäger von Real Madrid wurde nicht nominiert - offenbar, weil er einen Denkzettel erhalten soll.


​Der Start von Luka Jovic im königlichen Trikot verlief durchwachsen - gelinde gesagt. Sechs Spiele hat der ehemalige ​"Eintracht-Knipser-Büffel" für ​Real Madrid in ​La Liga absolviert, erst zweimal stand der 21-Jährige dabei in der Startelf. Eine Torbeteiligung hat Jovic noch nicht vorzuweisen.


An der Avenida de Concha Espina werden bereits die ersten Zweifel am 60-Millionen-Euro-Neuzugang laut. Dafür ist es natürlich noch viel zu früh, schließlich ist Jovic noch sehr jung und muss den Schritt von Frankfurt hin zu Real Madrid erst noch verkraften. 


Nationaltrainer über Jovic-Abreise verärgert


Ärger mit dem Nationalteam kann der Serbe in der aktuellen Situation aber überhaupt nicht gebrauchen. Doch den hat er jetzt: Nationaltrainer Ljubisa Tumbakovic hat Jovic nicht für die Länderspiele gegen Paraguay (1:0) und Litauen am heutigen Montag nominiert. Der 67-Jährige ist laut einem Bericht der spanischen AS sauer auf Jovic, weil der im September vorzeitig vom Nationalteam abreiste.


Der siebenmalige Nationalspieler gab an, verletzt zu sein - vier Tage später stand er aber im Real-Kader gegen Levante und wurde beim 3:2-Sieg für Karim Benzema eingewechselt. Die Nicht-Nominierung soll deshalb nun ein Denkzettel sein. Im serbischen Team ist Jovic derzeit - ähnlich wie bei Real - ohnehin nur die Nummer zwei im Sturmzentrum.


Aleksandar Mitrovic ist gesetzt. Der Torjäger vom englischen Premier-League-Absteiger FC Fulham traf in den vergangenen vier Spielen für Serbien sechs Mal. Jovic muss sich also strecken: Bei Real Madrid und im serbischen Nationalteam!