​​​Bayern-Profi Serge Gnabry war am Sonntagabend beim ​3:0-Auswärtserfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Estland nicht mit von der Partie. Muskuläre Probleme verhinderten einen Einsatz des 24-Jährigen. Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich am Rande des EM-Qualifikationsspiels zu den Problemen des Angreifers und gab Entwarnung.


Rund zwei Stunden vor dem Anpfiff vermeldete der DFB in den sozialen Netzwerken, dass Gnabry nicht in der Startelf stehen wird. Aufgrund von muskulären Problemen wollte man beim elffachen Nationalspieler kein Risiko eingehen. Löw erklärte bei RTL, dass sein Schützling bereits nach dem ​Testspiel gegen Argentinien (2:2) mit Problemen zu kämpfen hatte. "Er hat danach zwei Tage nur Lauftraining gemacht", so der Bundestrainer. 

Beim Abschlusstraining am Samstag habe Gnabry signalisiert, dass es nicht für einen Einsatz gegen Estland reicht. "Er hat gesagt, er fühlt sich nicht frei und spürt noch etwas", gab Löw zu Protokoll. Ein längerfristiger Ausfall muss offenbar nicht befürchtet werden. "Es ist kein strukturelles Problem", betonte Löw. Wie lange Gnabry pausieren muss und ob er rechtzeitig für die kommende Bundesliga-Partie gegen den ​FC Augsburg (Samstag) fit wird, bleibt abzuwarten.