​Vor zwei Jahren verpflichtete ​Eintracht Frankfurt den Linksverteidiger Jetro Willems von der PSV Eindhoven. Doch bei den Adlern kam der Niederländer nie wirklich an und saß häufig auf der Bank. In diesem Sommer folgte eine Leihe zu Newcastle United, wo der Defensivspieler wieder zu alter Stärke zurückfindet. Der Eintracht könnte dies einen warmen Geldregen einbringen.


Einst war Jetro Willems Nationalspieler und lief regelmäßig in der Champions League auf. Sein Schritt zu Eintracht Frankfurt wollte sich für den Niederländer allerdings nie auszahlen. Für 4,5 Millionen Euro wurde er 2017 aus der Eredivisie verpflichtet, doch die großen Erwartungen konnte er nicht erfüllen. Immer wieder kam er in der ​Bundesliga nur noch zu Kurzeinsätzen.


Willems' Statistiken für Frankfurt

SpieleToreVorlagen
​65​0​7

Im Sommer wollte Willems dann einen Ausweg suchen und wurde in die ​Premier League verliehen. Die englische Topliga war stets ein Ziel des Niederländers, nun hat er mit Newcastle United einen Klub gefunden. Dort schienen die letzten Jahre vergessen zu sein, denn als Stammspieler erreicht er derzeit wieder seine ehemalige Hochform.


Eintracht winken elf Millionen Euro


Für ein Jahr ist Willems nun nach England ausgeliehen, bisher vermittelte er bereits einen bleibenden Eindruck. Ein Traumtor gegen ​Liverpool sowie eine starke ​Vorlage unterstrichen seine Ambitionen in der Liga. Für Newcastle ist er allmählich unersetzbar, was nicht nur den Profi freuen dürfte. Denn Frankfurt um Sportdirektor Bruno Hübner verhandelte laut der Bild eine Kaufoption, mit der die Adler ordentlich Kasse machen können.


Ganze elf Millionen Euro müsste der englische Verein an Frankfurt überweisen, sollten sie den Niederländer weiter binden wollen. Bei den aktuellen Leistungen und der Kaufkraft des Traditionsvereins könnte der eigentlich ausgebootete Profi im Sommer einen echten Geldsegen bedeuten. "Jetro bringt sehr viel Erfahrung in die Mannschaft. Ich bin glücklich, dass er hier ist", wie Newcastle-Coach Steve Bruce bestätigt. Momentan läuft es also für alle Beteiligten blendend.