​Ex-Bayern-Profi Xabi Alonso muss sich in Spanien wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Der 37-Jährige soll zwischen 2010 und 2012 etwa zwei Millionen Euro hinterzogen haben. Im Falle einer Verurteilung droht dem Welt- und Europameister eine Haftstrafe von bis zu zweieinhalb Jahren.


Fünf Jahre lang stand der Spanier bei ​Real Madrid unter Vertrag, ehe er Ende August 2014 zum ​FC Bayern München wechselte. Während seiner Zeit bei den Königlichen, konkret zwischen 2010 und 2012, soll Alonso Steuern in Höhe von zwei Millionen Euro hinterzogen haben. 


Im Frühjahr 2018 forderte die Madrider Staatsanwaltschaft noch eine Haftstrafe von fünf Jahren. Wie der Sport-Informations-Dienst (SID) nun berichtet, wurde die geforderte Strafe halbiert, da der Ex-Profi drei Millionen Euro an den spanischen Fiskus gezahlt hat. Alonso selbst beteuert weiterhin seine Unschuld. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.


Messi und Ronaldo ebenfalls verurteilt


Alonso, der seine Karriere 2017 beendet hat und seit Sommer die zweite Mannschaft von Real Sociedad trainiert, ist nicht der einzige Star, der in den letzten Jahren ins Visier der spanischen Behörden geraten ist. Auch ​Lionel Messi und Cristiano Ronaldo wurden wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Die beiden Superstars mussten jeweils millionenschwere Nachzahlungen leisten und kamen mit Bewährungsstrafen davon.