Nach den schwierigen und holprigen letzten Wochen in der Bundesliga steht ​Borussia Dortmund nach der Länderspielpause vor enorm wichtigen Spielen. Die aktuelle Vorbereitung dafür bereitet den Verantwortlichen jedoch Sorgen, denn zurzeit sind nur wenig etablierte Spieler im Training - Michael Zorc ist genervt.


Die nächsten Spiele der Dortmunder Borussia haben es bis Anfang November in sich. In Duellen mit ​Borussia Mönchengladbach (je Liga und Pokal), Inter Mailand zweimal in der Champions League, dazu das Derby gegen ​Schalke 04, dem Heimspiel gegen den gut aufgelegten ​VfL Wolfsburg und zum Abschluss gegen ​Bayern München, wird sich vieles zeigen und entscheiden. 


Favre muss liefern


Sollte man in diesen allesamt schweren Spielen weiterhin kriseln und zu wenig Punkte einfahren können, wird es extrem ungemütlich für Trainer Lucien Favre. Werden es hingegen gute Spiele, kann man ein ordentliches Comeback feiern. So wird es der wichtigste Monat für Favre persönlich, seitdem er beim BVB ist. 


Das aktuelle Problem: In die Vorbereitung dieses Monats geht man mit nur zwei Stammspielern im Training. Lediglich Mats Hummels und Roman Bürki seien aus dem Kader der Stammspieler vor Ort gewesen, dazu weitere, nicht zur Nationalelf berufene Rotationsspieler wie Mario Götze oder Julian Weigl neben Ersatztorhütern und Nachwuchsspielern. Immerhin kehrte laut dem kicker Nico Schulz zurück in den Trainingskreis der Mannschaft. Wie das Blatt berichtet, ist ein Einsatz am kommenden Wochenende aber noch eher unwahrscheinlich.


Zorc von der Situation genervt - Aufarbeiten wäre dringend nötig


Das Aufarbeiten der letzten Wochen kann sich Favre ob der aktuellen Situation nahezu sparen. "Uns sind die Hände gebunden, weil während der ​Länderspielpause 90 Prozent unserer Spieler unterwegs sind", wird ein genervter Michael Zorc von der Bild zitiert.


Wenn die Spieler von ihren Nationalmannschaften zurückkehren, wird man nicht mehr allzu viel Zeit haben, sich für diese Wochen und Spiele vorzubereiten. So bleibt nur Zeit, Favres Credo der Vorsaison auszupacken: von Spiel zu Spiel sehen - und diese dann bestmöglich anzugehen. Sowohl in der Liga, als auch in der Champions League braucht der BVB die wichtigen Punkte aus diesen vier Wochen, um weiterhin bestehen zu können und nicht gänzlich in eine handfeste Krise zu verfallen.