​In dieser Saison sollte alles besser werden, doch nach nur acht Spieltagen steht ​Manchester Un​ited vor dem nächsten Trümmerhaufen. Die Niederlage gegen Newcastle United war bereits die dritte Pleite in der noch jungen Saison. Keeper David de Gea rätselt über die Gründe für die Leistungen.


Die glanzvollen Zeiten und die ruhmreiche Geschichte von Manchester United: Sie geraten in den aktuellen Tagen immer mehr in Vergessenheit. Der Traditionsverein und Rekordmeister kriselt in ​England nur so vor sich hin. Nach acht Spieltagen stehen die Red Devils auf Tabellenrang zwölf, nur zwei Siege konnten bisher eingefahren werden.


Über die immer katastrophaler werdenden Leistungen wundern sich nicht nur die Anhänger und Experten. Selbst Schlussmann David de Gea hat nur wenige Antworten auf den bisherigen Auftakt. Zumindest weiß er, was United in den kommenden Wochen verbessern muss: "Alles!" Das ernüchternde Fazit macht wenig Hoffnung für die Zukunft.


Vorletzter zeigt Manchester die Grenzen auf


Erst am vergangenen Wochenende scheiterten die Red Devils wieder an sich selbst, und einem bis dato völlig harmlosen Newcastle United. Die 1:0-Niederlage ist dennoch verdient, der 19-jährige Matthew Longstaff erteilte dem Favoriten eine Lehrstunde. Damit war der Katastrophenstart perfekt. ​"Es ist nicht akzeptabel, nicht nur dieses Spiel sondern die gesamte Saison", so der spanische Keeper bei BBC.


"Wir haben keine wirklichen Chancen kreiert, wir haben aber immerhin gut verteidigt. Das Team muss den nächsten Schritt machen. Wir haben zwar viele Verletzte, aber das ist keine Entschuldigung. Wir sind Manchester United, wir müssen weiter hart trainieren, kämpfen und Spiele gewinnen." Mit Letzterem haperte es zuletzt gewaltig, der letzte Sieg ist bereits vier Ligaspiele her.


Für den Klub und die Fans sind es dementsprechend turbulente Wochen. "Es ist bisher die schwierigste Zeit seit ich hier bin. Ich weiß nicht, warum es einen solchen Lauf nimmt, ich weiß nicht was passiert. Entschuldigung an die Fans. Wir werden weiter kämpfen", so der frustrierte de Gea. Die Zuversicht ist noch vorhanden, wenn auch immer vereinzelter. Deshalb wird nicht nur der Druck auf Trainer Ole Gunnar Solskjaer größer, United steht vor einer riesigen Blamage.