Borussia Mönchengladbach stand im Sommer kurz vor einer Verpflichtung von Außenstürmer Thomas Goiginger, der beim österreichischen Bundesligisten LASK unter Vertrag steht. ​Spielerberater Philipp Mirtl bestätigte gegenüber Salzburg24 (via transfermarkt.de), dass ein Wechsel an den Niederrhein kurz bevor stand. 


Mit Ausgaben von etwa 40 Millionen Euro war man in der vergangenen Transferperiode sehr aktiv bei der Borussia. Mit Stefan Lainer, Breel Embolo, Marcus Thuram und Ramy Bensebaini standen beim ​5:1-Erfolg gegen den FC Augsburg vier Neuzugänge in der Startformation. Gerade in der Bundesliga steht man momentan hervorragend da am Niederrhein. Blickt man derzeit auf die Tabelle, stellt man mit Wohlwollen fest, dass sich Gladbach über die Länderspielpause auf dem ersten Tabellenplatz befindet. 


Auch die genannten Neuzugänge trugen bereits ihren Teil dazu bei, so konnten Embolo, Thuram und Lainer bereits sieben der 15 Gladbacher Bundesligatore erzielen. Auch Bensebaini, der ein starkes Spiel gegen die Augsburger zeigte, scheint langsam bei den Gladbachern anzukommen. Beinahe hätte sich neben Rechtsverteidiger Stefan Lainer jedoch noch ein weiterer Landsmann aus der österreichischen Liga zur Borussia gesellt.


Ablöse-Modalitäten mit Gladbach geklärt


Thomas Goiginger spielt seit Juli 2017 bei LASK und konnte zuletzt aufgrund von guten Leistungen seinen Marktwert auf drei Millionen Euro steigern (transfermarkt.de).​ Der Österreicher bekleidet dabei zumeist die Position des Rechtsaußen, kann aber auch auf der linken Seite eingesetzt werden. Auch in dieser Saison konnte der Außenstürmer in 16 Pflichtspielen bereits fünf Tore und drei Torvorlagen beisteuern. 


Über einen Transfer zur ​Borussia sagte Spielerberater Mirtl gegenüber Salzburg24: "Die Gespräche waren schon weit fortgeschritten. Sogar die Ablöse-Modalitäten waren geklärt." 


Kader der Borussia war zu groß


Letztlich platzte der Transfer an den Niederrhein allerdings an der hohen Kadergröße der Gladbacher. "Sie hätten noch zwei Spieler mit aufrechten Verträgen abgeben müssen. Aber das geschah nicht und so platze der Deal", erklärte Mirtl. Dessen Schützling soll allerdings keineswegs ohne Interesse auf dem Markt sein, jedes Spiel würden mehrere Scouts auf der Tribüne sitzen, die ihn beobachten, so sein Spielerberater. Zuletzt verlängerte Goiginger seinen laufenden Vertrag bei LASK bis 2022. 


Thomas Goiginger wurde außerdem abermals für Österreichs Nationalteam-Kader für die kommenden EM-Qualifikationsspiele gegen Israel und Slowenien nominiert und könnte dort sein Debüt feiern. Möglich, dass er sich durch Einsätze jedoch weiter für höhere Aufgaben empfehlen kann. 


Auf Landsmann Stefan Lainer wird er dort jedoch nicht treffen, ​der Österreicher zog sich im Spiel gegen Augsburg einen Kapselbandriss am linken Sprunggelenk zu und wird damit bis auf Weiteres aus. Ganz vom Tisch scheint ein Wechsel zu Borussia Mönchengladbach jedenfalls nicht, möglicherweise wird dieses Gerücht in der Transferphase im Winter wieder Thema werden.