Nach der 1:5-Klatsche gegen ​Borussia Mönchengladbach scheint Trainer Martin Schmidt beim ​FC Augsburg in der Diskussion zu stehen. Zu instabil und unorganisiert wirken die Auftritte, sodass es intern bereits Zweifel an einer fortbestehenden Zusammenarbeit geben soll.


Mit derzeit nur fünf Punkten aus den ersten sieben Spielen steht der FC Augsburg auf dem 14. Platz und ist damit lediglich einen Punkt von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Nach einigen Niederlagen, die zu häufig eindeutig waren und jede Form von Widerstand vermissen ließen, droht man früh in den Abstiegskampf zu geraten. 


Deutliche Niederlagen und kein Aufstreben - Zweifel an Schmidt wachsen


Dabei sollte Trainer Martin Schmidt eigentlich derjenige sein, der dem Verein und den Verantwortlichen eine möglichst ruhige und sichere Saison ermöglichen soll. Nun geht es in die andere Richtung. Nach klaren Niederlagen wie gegen Gladbach (1:5), ​Borussia Dortmund (1:5) oder ​Bayer Leverkusen (0:3), dazu die weitere Niederlage gegen ​Werder Bremen (2:3) und nur ein Remis gegen Aufsteiger ​Union Berlin (1:1), lässt man das Aufstreben und den klaren Plan vermissen. 


Gegen die angesprochenen Vereine kann man als FC Augsburg verlieren, das ist nicht das Problem. Viel mehr sind es auch die Auftritte des Teams, die laut kicker Zweifel wachsen lassen, auch bei den Spielern. Das noch immer größte Problem in die Defensive: Mit dem SC Paderborn zusammen hat man bisher die meisten Gegentore kassiert, 19 Stück in sieben Spielen. Eine klare Sprache.


Ungenutztes Potenzial - kommende Partien haben es in sich


Das Potenzial, das die Mannschaft eigentlich aufzeigt und nutzen könnte, wird seit den beiden Siegen zum Amsantritt Schmidts im April nicht mehr wirklich abgerufen. So steht der 52-jährige Schweizer früh in der Saison unter Druck. Leichter wird es in den nächsten Wochen auch nicht. Die nächsten drei Partien in der Liga wird man gegen ​Bayern München, ​Schalke 04 und den ​VfL Wolfsburg spielen müssen - sollte man auch in diesen Spielen nichts Zählbares erreichen, rutscht der FCA nach ganz unten. 


Nach dem gestrigen Spiel in Gladbach wollte sich Manager Stefan Reuter nicht über die Zukunft des Trainers äußern. Auch er würde bei einer etwaigen Entlassung in schlechtes Licht rücken, er ließ Schmidt den angesetzten Umbruch verwalten.