​Der Streit um den verstorbenen Fußballer Emiliano Sala geht in die nächste Runde. ​Die FIFA hatte zuletzt ein Urteil gesprochen, wonach der englische Zweitligist Cardiff City eine Zahlung in Höhe von sechs Millionen Euro an Salas Ex-Klub FC Nantes leisten müsse. Die Waliser wollen dagegen nun vor dem Internationalen Sportgericht (CAS) vorgehen.


Sala war am 21. Januar bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Zuvor vermeldete Cardiff den Angreifer als Neuzugang - für 17 Millionen Euro Ablöse sollte er künftig in Wales auf Torejagd gehen. Sein tragisches Schicksal verhinderte jedoch, dass Sala jemals im Cardiff City Stadium auflaufen konnte. Eine Ablöse für den Argentinier forderten die Franzosen dennoch - und bekamen von der FIFA Recht zugesprochen.


Akzeptieren will das Cardiff aber nicht und sieht sich seinerseits im Recht. "Wir werden uns an den CAS wenden, um eine Entscheidung zu treffen, die alle relevanten Vertragsinformationen berücksichtigt und Klarheit über die vollständige Rechtslage zwischen unseren beiden Vereinen schafft. "Es gibt nach wie vor eindeutige Beweise dafür, dass der Transfervertrag niemals in Übereinstimmung mit mehreren vertraglichen Anforderungen, die von Nantes angefordert wurden, abgeschlossen wurde, wodurch er für nichtig erklärt wird", heißt es in einem Klubstatement.


In dieser traurigen Geschichte ist also leider noch kein Ende in Sicht...