Beim Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Wehen Wiesbaden wird dem VfB Stuttgart ein Duo fehlen. Wie Tim Walter auf der Pressekonferenz am Mittwoch verkündete, werden Philipp Klement und Tanguy Coulibaly nicht mitwirken können. Fraglich ist zudem Nicolas Gonzalez. 


Sowohl Klement als auch Coulibaly verpassten bereits das vergangene Zweitliga-Spiel bei Arminia Bielefeld (1:0). Klement fehlt aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk, Flügelspieler Coulibaly, der bislang lediglich bei der Reserve zum Einsatz kam, klagt weiterhin über Schmerzen am Oberschenkel. Beide werden "definitiv ausfallen", wie Walter gemäß der Stuttgarter Nachrichten verkündete. 


"Hinter Nicólas González steht noch ein Fragzeichen", so Walter weiter, alle anderen Akteure seien aber wieder fit. Abgesehen von Marcin Kaminski und Sasa Kalajdzic, die beide aufgrund eines Kreuzbandrisses mehrere Monate fehlen, kann der Tabellenführer gegen Wehen Wiesbaden beinahe auf das komplette Personal zurückgreifen.


Dass der VfB als klarer Favorit in die Partie geht, liegt trotz der Ausfälle von Klement und Coulibably auf der Hand. Während die Schwaben sechs ihrer bisherigen acht Spiele gewannen, feierte Wiesbaden am vergangenen Freitag im Aufsteiger-Duell gegen den VfL Osnabrück (2:0) erst den ersten Sieg in der neuen Saison. Die Mannschaft von Rüdiger Rehm liegt mit vier Zählern am Tabellenende, Sorgen bereitet besonders die Defensive, die bereits 23 Gegentore zugelassen hat.


Walter freut sich über die Entwicklung


Dennoch warnt Walter, dessen Mannschaft mit einem Sieg den Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsplätze auf zwischenzeitlich neun Punkte vergrößern könnte, vor dem Gegner: "Sie haben eine Galligkeit und Griffigkeit und vorne einen Stürmer drin, der trifft. Von daher kann es immer gefährlich werden." Man müsse "geduldig sein" und im Abschuss "die entsprechende Konsequenz an den Tag legen", um einen Ausrutscher zu vermeiden. 

Nach dem geglückten Auftakt geht der Trainer aber mit einer positiven Grundstimmung in den nächsten Spieltag: "Es geht darum, dass wir uns weiterentwickeln und jedes Spiel besser werden. Die Entwicklung ist gut. Die Prozesse gehen voran. Das zeigen auch die Ergebnisse."