Noch immer hat Mario Götze in dieser Saison unter Lucien Favre nicht richtig Fuß fassen können. Beim 2:2-Remis zwischen ​Borussia Dortmund und ​Werder Bremen durfte er zwar starten, aber vor allem aus Rotationsgründen, wie der Coach erklärte. Götzes Zukunft ist weiterhin ungewiss, der Vertrag läuft zum nächsten Sommer aus - auch das Ausland ist eine Option.


Mit 27 Jahren kann man sich als Fußballer nochmal einer ganz neuen Herausforderung stellen, das weiß auch Mario Götze. Sein Vertrag läuft noch bis 2020 und in bisherigen Gesprächen sind sich der Verein und er noch nicht wirklich näher gekommen. Es gilt als beinahe sicher, dass er bei einem neuen Vertrag weniger verdienen würde. Dazu kommt die sportliche Situation unter Favre. 


Götze-Einsatz aus Rotationsgründen - Keine klare Überzeugung für Verbleib beim BVB


In der aktuellen Saison hat er in den fünf Spielen vor dem Bremen-Spiel gerade einmal 26 Minuten Einsatzzeit gehabt. Aus Rotationsgründen durfte er am Samstagabend starten, was trotz guter Leistung inkl. Treffer wohl weiterhin ein seltenes Privileg zu bleiben scheint. ​Favre setzt nicht auf ihn, sieht u. a. Paco Alcacer klar vorne. Auch das ist ein Grund, weshalb Götze bezüglich einer etwaigen Vertragsverlängerung überlegt. 


"Wir haben schon erste Gespräche geführt. Bislang sind wir aber nicht so weit, dass beide Seiten sagen: Ja, das ist es jetzt", wird Sportdirektor Michael Zorc von der WAZ zitiert. Götze selbst habe bereits zu Saisonbeginn auch das Ausland als eine mögliche Alternative gesehen, um nochmal in einer anderen Liga durchstarten zu können. Er ist zurzeit im besten Fußballer-Alter, bringt dazu regelmäßig gute Leistungen. Einen willigen Abnehmer zu finden wäre vermutlich eher kein Problem. 


Nach seinem guten Spiel gegen Bremen hat er sich zumindest für einen ​weiteren Einsatz gegen Slavia Prag am Mittwoch in der Champions League empfohlen. Favre hingegen, der im eigenen Fanlager teilweise auch nicht mehr unumstritten ist, könnte das erneut anders sehen. So scheinen bislang beide Seiten nicht allzu sehr von einer fortführenden Zusammenarbeit überzeugt zu sein - eine Entscheidung könnte sich noch länger ziehen.