​Sergio Ramos droht eine Sperre für den anstehenden Clasico gegen ​Barça - der Real-Verteidiger soll laut Diego Simeone den Linienrichter am Wochenende übel beleidigt haben.


Das 'Derbi Madrileno' bot am Samstag nur wenige spielerische Highlights (0:0), dafür ging es zwischen Sergio Ramos und Diego Simeone heiß her. Kurz vor dem Halbzeitpfiff soll der ​Real-Kapitän den Linienrichter beleidigt haben, weshalb Simeone laut der Marca eine Gelbe Karte für den Verteidiger forderte. "Wie kannst du das durchgehen lassen? Er sagte: 'Die H*re, die dich zur Welt gebracht hat'", wütete der Argentinier in Richtung Schiedsrichter.

Doch Ramos kam ohne Strafe davon, stattdessen wurde Simeone vom Schiedsrichter wegen seines Wutausbruchs gemaßregelt. Laut Daily Star wurde der Vorfall nicht vom Referee in den Spielberichtsbogen eingetragen - stattdessen will Atletico beim spanischen Ligaverband vorstellig werden, um Beschwerde einzureichen.


Costa wurde wegen eines ähnlichen Vorfalls gesperrt


Der Hintergrund von Atleticos Wut ist klar: Im Endspurt der vergangenen Saison wurde Diego Costa wegen eines ähnlichen Vergehens für acht Spiele gesperrt. Der Angreifer hatte bei der 2:0-Niederlage gegen Barça die Mutter von Schiedsrichter Gil Manzano beleidigt - und zwar mit der ähnlichen Wortwahl wie sie Ramos am Wochenende benutzt haben soll.


Sollte Atleticos Protest Anklang finden und Ramos für schuldig erklärt werden, droht im Normalfall eine Sperre von vier Partien - damit würde der Real-Kapitän auch den Clasico gegen Barcelona am 26. Oktober verpassen.