​Borussia Dortmund hat mit Jadon Sancho einen der zurzeit international begehrtesten Fußballer im Kader. Michael Zorc macht den BVB-Fans allerdings Hoffnungen auf einen Verbleib des jungen Mega-Talents - sollte man ihn dennoch nicht halten können, ist Dortmund bereit, sehr viel für Kai Havertz aufzubieten.


Noch keine zwanzig Jahre alt und schon mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro beziffert sein, das hat Jadon Sancho geschafft. Das große Talent von Borussia Dortmund, den man vor zwei Jahren für acht Millionen Euro von Manchester City verpflichtet hat, ist dabei nicht nur sportlich enorm wichtig für den Verein und das Team, sondern er weckt auch das Interesse einiger Top-Klubs aus dem Ausland. 


Zorc macht BVB-Fans Hoffnung


Michael Zorc hat den BVB-Fans ​im Zuge des Spiels gegen ​Eintracht Frankfurt Hoffnungen darauf gemacht, Sancho eventuell halten zu können. "Wir sind in der laufenden Saison und sind sehr froh, dass wir das rechtzeitig klargestellt haben", beginnt Zorc, der auch betont, dass es bereits dieses Jahr Interessenten gab, doch Sancho selbst habe gar nicht auf einen Wechsel gedrängt: "Er sieht es Gott sei Dank genauso, dass eine weitere Zeit bei Borussia Dortmund ihm für seine Karriere sehr gut tut."


Natürlich ist es immer von Vorteil, wenn ein begehrter Spieler nicht nur einen noch laufenden Vertrag hat, sondern auch persönlich seine Zukunft bei seinem aktuellen Klub sieht. Nichtsdestotrotz kann sich innerhalb eines Jahres viel verändern - sollte Sancho sein Leistungs-Niveau mindestens halten können, werden zum Sommer hin viele große Vereine an ihn herantreten.


Sollte Sancho gehen: BVB will Havertz holen


Sollte man Sancho dann nicht mehr halten können, und dementsprechend eine enorm hohe Ablösesumme einnehmen, könnte der BVB einen Versuch unternehmen, ​Kai Havertz zu verpflichten. Wie der kicker berichtet sei dies der Plan, sobald man den jungen Engländer verkaufen wird. 


​Bayer Leverkusen wird für Kai Havertz eine dreistellige Millionen-Summe haben wollen, dass er im kommenden Sommer gehen darf und auch wird, ist eigentlich schon ein offenes Geheimnis; es scheint nur noch auf den Abnehmer anzukommen. Als Favorit galt bislang ​Bayern München, doch durch mögliches, mindestens ähnliches sportliches Potenzial könnte auch der BVB für ihn interessant werden - zudem spielt auch sein sehr guter Freund Julian Brandt seit dieser Saison für Dortmund.


Im August hatte Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler bereits in der Sportbild betont, dass es Havertz' Entscheidung sei, "wann und wohin" er geht. Bayerns Interesse ist bereits bekannt, man entschied sich nach "freundschaftlichen und direkten" Gesprächen, 2020 Kontakt aufzunehmen. Inwiefern der BVB eine realistische Chance hätte, Havertz von einem Wechsel zu überzeugen, ist offen. Mit den möglichen Sancho-Millionen, will man sich aber offenbar nicht vor einer möglichen Rekordinvestition im dreistelligen Millionenbereich abschrecken lasse.


Jadon Sancho und Kai Havertz: Bundesliga-Pflichtspiele

Absolvierte Spiele Tore Vorlagen
Jadon Sancho​51 Einsätze​16​26
Kai Havertz​93 Einsätze​25​19

Die finanzielle Basis für den Transfer hätte man durch einen Verkauf von Jadon Sancho. Möglicherweise könnte das Szenario - etwas abgestumpft - dann heißen: Sancho oder Havertz. So oder so: Man kann als Fußballverein deutlich schlimmere Optionen haben...