​Nach einem durchwachsenen Saisonstart wartet auf die ​TSG Hoffenheim die nächste schwere Aufgabe. Für das ​Montagsspiel gegen den VfL Wolfsburg verspürt die Elf von Trainer Alfred Schreuder bereits einigen Druck. Deswegen will der Niederländer mit seiner Mannschaft in jedem Fall die drei Punkte mit nach Hause nehmen.


Mit nur vier Punkten nach vier Spieltagen sind die Kraichgauer nicht wie erwartet in die Saison gestartet. Zwei vermeidbare Niederlagen und eine harmlose Offensive machen das Leben von Alfred Schreuder bei der TSG nicht einfacher. Gegen die starken Wölfe könnte Schreuder vor allem im Angriff mit viel Power aufwarten.


Im Tor steht gegen den VfL die klare Nummer Eins Oliver Baumann. Der Keeper ist seit vielen Jahren der etablierte Rückhalt im Tor der TSG und will nun zum zweiten Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber halten.


In der Defensive kommt es vor allem darauf an, welches System der Übungsleiter wählen wird. Am wahrscheinlichsten ist eine Dreierkette, wie sie bereits in den ersten Saisonspielen angewendet wurde. Dabei könnte Kapitän Kevin Vogt im Zentrum neben Benjamin Hübner und Stefan Posch auflaufen. Ermin Bičakčić würde damit aus der Startelf rutschen.


Gegen die Wolfsburger kommt es nämlich vor allem auf die Zweikampfstärke an, gegen den kompakten Wout Weghorst fanden bisher nur wenige Teams ein Mittel. In der Verteidigung sollen dabei auch die flexiblen Mittelfeldspieler immer wieder aushelfen. Als defensiver Akteur vor der Abwehr soll dabei Dennis Geiger den Part als Spielmacher und Umschaltspieler übernehmen.


Neben ihm starten voraussichtlich Florian Grillitsch und Sebastian Rudy, die bisher immer wieder zusammen aufliefen. Neuzugang Diadie Samassékou fällt weiter aus. Auf den Außenbahnen sollen Pavel Kadeřábek und Konstantinos Stafylidis für Betrieb sorgen. Die beiden gelernten Außenverteidiger sind extrem variabel und helfen defensiv immer wieder aus.


Auf wen setzt Schreuder im Sturm?


Somit bleibt nur noch das Sturm-Duo fraglich, gute Chancen hat dabei allerdings Ihlas Bebou der bisher in vier Ligapartien zum Einsatz kam. Eine Ideallösung im Angriff hat sich allerdings noch nicht gefunden, denn es fehlt vor allem an der Abstimmung und der Abschlussstärke bei den vielen Neuzugängen.


Wahrscheinlich ist, dass Ishak Belfodil jedoch neben Bebou auflaufen darf. Immerhin zählte er im letzten Jahr zu den erfolgreichsten Angreifern bei der TSG. Andrej Kramarić fällt aufgrund einer Knieverletzung weiterhin aus. Robert Skov oder Jürgen Locadia sind dagegen weitere Optionen für den Angriff.


Die mögliche Startelf im Überblick: