​Mit 4:0 verlor der 1. FC Köln sein Auswärtsspiel beim ​FC Bayern München. Effzeh-Geschäftsführer Armin Veh war im Anschluss an die Partie allerdings weniger auf seine Mannschaft sauer, sondern vielmehr auf Schiedsrichter Patrick Ittrich.


Für den 1. FC Köln bedeutete die ​Niederlage in München die vierte Pleite im fünften Saisonspiel - das Team von Achim Beierlorzer belegt mit drei Punkten lediglich Rang 16. Logisch, dass die Nerven in der Domstadt schon ein wenig blank liegen.


Nach Schlusspfiff der Partie echauffierte sich Veh über die Leistung des Schiedsrichters. Vor allem die Rote Karte gegen Kingsley Ehizibue, der nach einem Rempler (der zum Elfmeter führte) vorzeitig duschen gehen musste, schmeckte Veh gar nicht. "Die Entscheidung passte zur Leistung des Schiedsrichters. Katastrophe! Er hätte auch das rote Trikot der Bayern anziehen können", so der 58-Jährige zur Bild.


Veh begrüßt Oktoberfest-Besuch


Gut fand Veh hingegen die Maßnahme seines Cheftrainers, mit dem Team trotz der deutlichen Pleite aufs Oktoberfest zu gehen. "Ich finde es gut, dass die Jungs das machen. Als Trainer in Stuttgart habe ich das auch mal mit der Mannschaft gemacht. Das hat uns als Team richtig geholfen", erklärte Veh den Besuch, den Beierlorzer als "Team-Event, das uns zusammenschweißen soll", bezeichnet hatte.


Aus Kölner Sicht bleibt zu hoffen, dass die Maßnahme auch den gewünschten Effekt zeigt - am nächsten Wochenende geht es für die ​Geißböcke zuhause gegen die ebenfalls formschwache Hertha. Danach muss man beim FC Schalke antreten, ehe Mitaufsteiger SC Paderborn zu Besuch kommt. Sechs Punkte sind aus diesen drei Partien eigentlich Pflicht.